Clemens Fandrich - einer, der sich durchbeißt

Fussball FCE-Spieler beschreibt seine Karriere beim FCE

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Clemens Fandrich. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Clemens Fandrich war im vergangenen Sommer eine der spektakulärsten Neuverpflichtungen des FC Erzgebirge Aue. Der 26-Jährige wurde von FCE-Präsident Helge Leonhardt persönlich vom FC Luzern zurück zu den Veilchen gelotst. Auf Leihbasis spielte er bereits in der Abstiegssaison 2015 im Lößnitztal, war damals sachsenintern von RB Leipzig ins Erzgebirge gewechselt.

Doch in dieser Saison kam der mit vielen Vorschusslorbeeren geholte Fandrich zunächst nicht wirklich zum Zug, musste zunächst am Anfang der Saison auf der Tribüne Platz nehmen.

Warten auf die Chance

Seine Entscheidung für die Veilchen habe er aber nie bereut: "Mir war von Anfang an bewusst, dass die Aufstiegsmannschaft erst einmal spielen wird und ihre Chance bekommt. Da wurde ich halt nicht so richtig berücksichtigt, das tat ein bisschen weh."

Dann aber war er unter Pavel Dotchev schon in den Kader gerückt: "Und war nicht mehr richtig wegzudenken. Ich hab mich da rein gebissen, mich nicht hängen lassen und habe am Ende auch gezeigt, dass ich ein wichtiger Teil der Mannschaft bin und die Mannschaft mir auch sehr, sehr viel zurückgegeben hat."

Insgesamt kam Clemens Fandrich auf 19 Einsätze in dieser Saison.