Co-Working im Erzgebirge

Projekt Es gibt bereits einige Mieter im Auer "Christian-Schwarz-Haus"

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Eric Krzeminski (vorn) startet mit dem ersten Coworking Space im Erzgebirge - rechts Michael Beck. Foto: R. Wendland  Foto: R. Wendland

Aue. Ein markantes Haus steht in Aue in der Goethestraße. Über zwei Etagen ist dort bereits Intersport Glass ansässig. Das Haus bietet aber eine ganze Menge mehr an Raum. Inhaber und Geschäftsführer Michael Beck setzt gerade ein neues Konzept um.

Räume sollen selbst ausgebaut werden

Dazu gehört auch die Namensfindung. Um nach außen nicht einfach eine Hausnummer zu sein, will man das Gebäude als "Christian-Schwarz-Haus" etablieren und weiter mit Leben füllen. Der Name, so Michael Beck, geht auf Christian Schwarz zurück, der das Gebäude 1916 erbaut hat.

Inhaltlich gesehen wird es das Haus der Start-ups werden. Wie Beck erklärt, stellt er Räume zum Selbstausbau zur Verfügung. Entsprechend niedrig sei der Mietpreis. Aktuell habe man eine Anfrage von einem großen Fitness-Studio, das deutschlandweit präsent ist, vorliegen, so Beck. Dort laufen Gespräche. Über Intersport Glass gibt es noch vier weitere Etagen mit jeweils um die 800 Quadratmetern Fläche. Eine davon ist bereits belegt.

Physiotherapie und Co-Working Space

Dort sind zwei junge Unternehmen angesiedelt. Mit Erz-Fit eine Physiotherapie und Eric Krzeminski startet gerade mit dem ersten Co-Working Space im Erzgebirge durch. Der 40-jährige ist gebürtiger Zwickauer, hat einige Zeit in Leipzig gelebt und ist vor sechs Jahren ins Erzgebirge gezogen. Eric Krzeminski ist eigentlich Softwaredesigner, der zuletzt im Home-Office gearbeitet hat. Irgendwann kam ihm die Idee mit dem Co-Working Space, was es in Großstädten bereits gibt: "Was dahintersteckt ist einfach. Leute können sich flexibel Büroräume mieten und oder auch tageweise nur einen Schreibtisch."