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Corona-News

Corona bringt auch bei der Bergwacht Carlsfeld Veränderungen

Coronazeit Einsatzgebiet und Sportarten haben sich gewandelt

Carlsfeld. 

Carlsfeld. Für die Bergwacht Carlsfeld hat sich in der Corona-Zeit das Einsatzgebiet verändert und erweitert und auch die Zahl der Einsätze ist eine andere geworden. Wenn man sonst zum Großteil zu Einsätzen an Skihängen gerufen worden ist, herrscht dort jetzt Stille. Die Stationen an den Skiliften in Carlsfeld und Eibenstock habe man aktuell nicht besetzt. Ganz einfach aus dem Grund, weil die Lifte geschlossen sind und somit das Einsatz-Risiko nicht besteht", erklärt Ronny Meisel, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Carlsfeld. Was man festgestellt hat, so der 43-jährige, es haben sich die Sportarten verändert: "Die Leute gehen viel mehr Individual-Sportarten nach. So sind verstärkt Langläufer, Tourengeher und Schneeschuh-Wanderer unterwegs und jeder macht Sport, wo er gerade denkt. So sind auch Einsätze in Richtung Zschorlau oder Steinbergloipe in Schönheide gefragt." Genau das macht es für die Bergwacht Carlsfeld anspruchsvoller und teilweise schwieriger von der Ortskunde und Orientierung her. Froh ist man, dass man auf den Autos ein Navigationssystem hat, wo man ähnlich, wie im Rettungsdienst, von der Leitstelle den Einsatzort aufgespielt bekommt. Diesen Winter hat es bis dato sieben Einsätzen gegeben. Im Vergleich: im Winter 2018/19 waren es über 100. Dort waren es zum Großteil Fälle an den Skihängen.

Bergwacht sucht Unterstützung

Aktuell zählt die Bergwacht Carlsfeld knapp über 20 Mitglieder. Neue Mitstreiter werden immer gesucht. Wie Meisel erklärt, brauche man eine gute Grundfitness und einen gewissen Individualismus und Hang zu Outdoorsportarten, wie dem Klettern. Schulungen, die für die berufliche Tätigkeit unaufschiebbar und notwendig sind, werden seit März 2020 viel über Online-Lösungen und Video-Unterricht realisiert.



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