Corona: Bundeswehrsoldaten helfen in Einrichtung aus

Unterstützung Schnelle Hilfe im AWO-Seniorenzentrum

Pockau-Lengefeld. 

Pockau-Lengefeld. Seit einigen Tagen unterstützen Soldaten der Erzgebirgskaserne in Marienberg die Pflegekräfte des AWO-Seniorenzentrums Lengefeld. Aufgrund aufgetretener Infektionen können zahlreiche Beschäftigte ihren Dienst in dieser Einrichtung nicht verrichten. Dadurch kam es zu einem Notstand bei der Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner.

Vergangenen Samstag wurde deshalb zwischen Pflegeeinrichtung und Stadtverwaltung abgestimmt, einen Antrag auf Hilfeleistung an die Bundeswehr zu richten, nachdem andere Versuche der AWO zur Personalausleihe erfolglos geblieben waren. Dem Antrag wurde von den Verantwortlichen der Bundeswehr sehr schnell zugestimmt. Zum Einsatz kommen täglich zehn Angehörige der dritten Kompanie des Panzergrenadierbataillons Marienberg. Zwischen dieser Einheit und der Stadt Pockau-Lengefeld besteht seit 20 Jahren ein Patenschaftsverhältnis. Die Soldaten leisten Hilfe bei der Versorgung der Heimbewohner (Essen- und Geschirrtransport, Desinfizierung, Wäschetransfer u. a.). Pflegeleistungen an den Bewohnern werden auch weiterhin nur vom Fachpersonal des Hauses erbracht.

Schnell und unbürokratisch

Pockau-Lengefelds Bürgermeister Ingolf Wappler ist über diese Hilfe sehr erfreut und sagt: "Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Soldaten unserer Patenkompanie aus Marienberg für ihre große Unterstützung. Über den Antrag wurde nach mehreren Telefonaten und E-Mails sehr schnell positiv entschieden. Ich hätte nicht gedacht, dass das so zügig funktioniert. Hier kann man wirklich von unbürokratischer Hilfe sprechen."