Corona: Helios-Klinikum Aue fordert bessere Zusammenarbeit zwischen den Kliniken

Medizin Helios Klinikum Aue spielt tragende Rollen in der Bekämpfung der Pandemie

Aue. 

Aue. Das Auer Helios Klinikum spielt bei der Corona-Pandemie eine tragende Rolle im Erzgebirgskreis - man hat in den letzten Wochen mit Abstand die meisten Patienten mit Covid-19 und auch Verdachtsfälle behandelt. In der Spitze, so Geschäftsführer Marcel Koch, hatte man 100 Patienten und hat die Isolierstationen unter Volllast gefahren. Was man sich gewünscht hätte ist, dass sich die Last gleichmäßiger auf den Schultern aller verteilt, sprich auch auf die anderen Kliniken im Erzgebirgskreis, wo es vergleichsweise wenige bis gar keine Fälle gegeben hat.

"Die Zusammenarbeit unter den Kliniken muss verbessert werden, gerade in solchen Ausnahme-Situationen", sagt der Ärztliche Direktor im Helios Klinikum Aue, PD. Dr. med. Jan Wallenborn bei seinen Ausführungen in der letzten Stadtratssitzung von Aue-Bad Schlema, wo man die aktuelle Situation dargelegt hat. "Es sind in der Zeit Einzelfälle aufgetreten, wo wir sehr verwundert waren", so Wallenborn, der das Beispiel eines Herzpatienten aus dem Raum Annaberg-Buchholz mit Verdacht auf Covid-19 nennt, der in anderen Krankenhäusern abgelehnt worden ist und dann nach Aue gebracht wurde.