Cyberangriff legt Firma im Erzgebirge lahm: Hackerangriff auf IT System

Führender Recycling-Spezialist für NE-Metalle und Transformatoren meldet schwerwiegende IT-Störung nach Cyberattacke

Aue

Ein Cyberangriff hat die IT-Systeme eines führenden Recyclingunternehmens in Aue-Bad Schlema im Erzgebirge teilweise lahmgelegt. Die Nickelhütte Aue GmbH, eines der führenden Unternehmen in Sachsen für nachhaltiges Recycling von NE-Metallen, Alt-Transformatoren, Energieerzeugung und das Schmelzen von Legierungen, ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Der Vorfall hat erhebliche Störungen in den IT-Systemen des Unternehmens zur Folge. Die Nickelhütte Aue GmbH machte den Vorfall über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle öffentlich.

Nur telefonische Erreichbarkeit - Experten arbeiten an Lösung

Derzeit ist das Unternehmen ausschließlich telefonisch erreichbar. Interne IT-Fachkräfte arbeiten gemeinsam mit externen IT-Sicherheitsexperten mit Hochdruck an der Behebung des Problems. Zudem steht die Nickelhütte Aue in engem Austausch mit den zuständigen Behörden.

Geschäftsführung: "Wir nehmen den Vorfall sehr ernst"

Geschäftsführer Henry Sobieraj erklärt, man nehme den Vorfall sehr ernst und tue alles, um die Auswirkungen schnellstmöglich zu beheben. Kunden, Partner und Mitarbeitende werden um Verständnis und Geduld gebeten. Weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

Nickelhütte Aue: Nachhaltiges Recycling seit Jahrhunderten

Das Unternehmen mit Sitz in Sachsen zählt zu den traditionsreichsten Metallverarbeitern Deutschlands. Es ist spezialisiert auf das Recycling von Nichteisenmetallen, die Verwertung von Industrieabfällen sowie die Herstellung von Legierungen und Konzentraten.