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Damit der Job später passt

Berufsberatung Orientierung beginnt bereits in der Untergruppe

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr - heißt ein altes Sprichwort. Daher ist es wichtig, auch in Sachen Berufsorientierung frühzeitig den Grundstein zu legen. In der Jenaplanschule Markersbach ist das eine Selbstverständlichkeit. Schon in der Untergruppe lernen Kinder in Projekten die Berufswelt kennen. Ziel ist es, dass die Schüler schon in diesem Alter ihre Interessen entdecken und sich für bestimmte Themen ganz besonders öffnen.

Vertiefung heißt das Zauberwort in der Mittelgruppe. Der Praxisbezug in den Projekten wächst. Zudem bezieht die Jenaplanschule Experten ein, die den Schülern helfen, die spätere Berufswelt zu verstehen und sich selbst darin einzuordnen.

Die eigentliche Berufsorientierung beginnt in der Obergruppe. "Zunächst arbeiten die Jugendlichen eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten heraus", sagt Lehrerin und Mitglied der Steuergruppe Petra Körner: "Nur so kann der Schüler herausfinden, auf welchem Gebiet er sich später erfolgversprechend einbringen kann." Wichtig ist es dem Lehrerkollektiv, für die Berufsorientierung eng mit regionalen Firmen zusammenzuarbeiten. Das kann einerseits bei Firmenvorstellungen in der Schule oder aber auch in Form einer Betriebsbesichtigung sein. "Abschließend bietet ein einwöchiges Berufspraktikum die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Praxis zu sammeln", so Petra Körner.

Die solide und breitgefächerte Orientierung erlebt in der Jugendgruppe ihren Höhepunkt. Erfahrungen, Erkenntnisse und Voraussetzungen aus der Obergruppe werden gebündelt. "Es lässt sich erkennen, inwieweit die gewünschten Berufsziele erreichbar scheinen", ist sich Körner sicher. Wichtig sei, dass Schüler flexibel sind und nicht nur ein Berufsfeld im Blick haben.