Dank spezieller Teigführung: Hier gibt es die leckersten Pfannkuchen im Erzgebirge

Sieger im Pfannkuchentest: Bäckermeister Marcel Kolar aus Zöblitz setzt auf eine besondere Zubereitung und verrückte Ideen

Zöblitz

Außergewöhnliche Aktionen gehören zur Zöblitzer Bäckerei Kolar wie Kuchen und Brot. „Wir machen gern mal etwas Verrücktes“, sagt Inhaber Marcel Kolar und nennt als Beispiele die Teilnahme am Lebendigen Adventskalender mit einer gut besuchten Rock-Party und eine Spendenaktion für den örtlichen Kirchenturm. Mit der Teilnahme am BLICK.de-Pfannkuchen-Wettbewerb ist die Liste nun länger geworden. Doch es blieb nicht bei der Teilnahme. Weil die meisten Teilnehmer für die leckeren Pfannkuchen aus Zöblitz stimmten, durfte Marcel Kolar mit seinem Team sogar den Sieg bejubeln.

Auch auf die Marmelade kommt es an

An den Zutaten liege es nicht, dass die Pfannkuchen den Kunden in Zöblitz so gut schmecken. „Die Zutaten unterscheiden sich kaum“, sagt Marcel Kolar, der trotzdem über ein Geheimrezept verfügt: „Wir haben ein spezielles Verfahren, um den Teig zuzubereiten. Es ist eine sehr lange Teigführung“, erklärt der Bäckermeister. Außerdem werde ein spezielles Fett zum Ausbacken genutzt. Nicht unerwähnt lassen will der 44-Jährige die qualitativ sehr hochwertige Erdbeermarmeladen, ohne die der Geschmack nicht der gleiche wäre. Auf Bestellung wird auch mal Senf benutzt. Was für die meisten ein Gaudi, ist für Marcel Kolar ein Geheimtipp: „Scharf mit Zucker - das schmeckt richtig gut!“

Eine Stimme kommt aus Kanada

Wie gesagt, die Bäckerei ist nicht nur bekannt für ihre Pfannkuchen, Semmeln, Eierschecke und Quadiwalkra-Brote - benannt nach den Zutaten Quark, Dinkel, Walnuss und Kräuter. Vor allem ist sie bekannt für verrückte Aktionen, weshalb Marcel Kolar gleich ein Video zur Pfannkuchen-Challenge postete. „Dann ging die Sache durch die Decke“, berichtet er. Die Pfannkuchen-Saison, die faschingsbedingt von Ende Oktober bis Anfang März dauert, nahm nun noch einmal richtig an Fahrt auf: „Wir wurden förmlich überrannt.“ Sogar aus Mittweida kam jemand, um die Pfannkuchen in Zöblitz zu probieren. Und bei der Abstimmung gab es sogar eine Stimme aus Kanada. „Weil dort ein Neffe von mir arbeitet“, wie Marcel Kolar erklärt.

Familientradition bleibt erhalten

Gut möglich übrigens, dass bald weitere Videos im Internet erscheinen und die Bäckerei bald ihren eigenen Insta-Kanal bekommt. Darum soll nämlich der Sohn des Bäckermeisters kümmern, der gerade sein erstes Lehrjahr absolviert. Wie sein Vater hat auch Tony Kolar mit 16 Jahren angefangen, sodass die Bäckerei weiter ein Familienbetrieb bleiben wird. Ins Leben gerufen wurde der von Mutter Gitta, die als Konditorin 1995 die Bäckerei in Zöblitz übernahm. Die ist seither bekannt für ihre leckeren Produkte - und für ihre verrückten Aktionen inklusive der Verbundenheit, die dabei zu den Menschen entsteht. So wird Marcel Kolar auch diesmal zu seinem Wort stehen und sich als dank für den 1. Platz bei den Vereinen im Ort revanchieren, indem er sie beispielsweise mit der Verpflegung bei Veranstaltungen unterstützt.

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