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Das Auer "A-Team" ist wieder auf Tour

Aktion Vater und Sohn bei der Rallye Dresden-Dakar-Banjul mit am Start

Aue. 

Aue. Das "A-Team" ist wieder auf Tour - die beiden Auer Holger Wötzel und Christian Wötzel, Vater und Sohn, haben sich diesmal Verstärkung ins Boot geholt mit der Projektentwicklerin Martina Frenzel, und dem Forstingenieur Clemens Holzweißig. Die Beiden sind anhand von Berichten neugierig geworden, wollten es jetzt wissen und sitzen mit im Auto. Gestern ging es frühmorgens in Aue auf dem Anton-Günther-Platz los und am zeitigen Nachmittag ist der Startschuss in Dresden gefallen für die Dresden-Dakar-Banjul. Eine Tour, die über 7.500 Kilometer führt, durch sieben Länder und über zwei Kontinente geht.

Fahrzeuge wieder fit gemacht

Die Rallye dauert wieder 21 Tage. KFZ-Meister Holger Wötzel ist mit einem 13 Jahre alten VW T5 unterwegs, der 270.000 Kilometer auf dem Tacho hat und Christian Wötzel, der Elektroinstallateur ist, fährt einen 25 Jahre alten Audi 100, der gut 300.000 Kilometer bisher gefahren ist. Die beiden Fahrzeuge hat man fit gemacht und etwas modifiziert.

Hilfe, die wirklich ankommt

Nach der Rallye werden diese vor Ort für einen guten Zweck versteigert. Damit werden verschiedene Hilfsprojekte für die Menschen im Land unterstützt. Für Holger Wötzel und Christian Wötzel ist es jetzt die vierte Tour. "Wir haben gemerkt, dass die Hilfe, die wir leisten, auch ankommt bei den Menschen und es funktioniert. Das motiviert uns, erneut zu fahren", erklärt Christian Wötzel und ergänzt: "Es bringt nichts, jemandem Geld in die Hand zu geben. Vielmehr ist das große Motto die Hilfe zur Selbsthilfe." Das Team "Arzgebirgskreis" kurz "A-Team" hatte 2018, damals mit Holger Wötzel, Christian Wötzel und dem selbstständigen Handwerker Jochen Schmidt aus Aue bei der Versteigerung des Fahrzeugs den Höchstpreis bei den Transportern erzielt. Dieser lag bei 180.000 Dalasis, was 3.214 Euro entspricht.

Daumen drücken, dass alles funktioniert

Die Fahrzeuge, die man jetzt dabei hat, sind für ihr Alter gut in Schuss und natürlich hofft man, dass damit wieder eine stolze Summe zu erwirtschaften ist bei der Versteigerung, um damit wieder Hilfsprojekte unterstützen. Zuhause drückt man die Daumen, dass alles funktioniert, wie geplant.