Das beste Licht beschützt die Kumpel

Ausstellung Bedeutendste Grubenlampensammlung Sachsens

das-beste-licht-beschuetzt-die-kumpel
Heino Neuber, Jan Färber, Roland Manz und Landrat Frank Vogel (v. l.) mit einer Benzin-Sicherheitslampe. Foto: Armin Leischel

Oelsnitz. Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge ist um eine historische Kostbarkeit reicher. "In gemeinsamer Anstrengung konnte eine weltweit bedeutende Grubenlampen-Sammlung für Sachsen in unser Museum etabliert werden", sagte Heino Neuber, Vorsitzender der der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers.

Dabei handelt es sich um eine der anerkannt wertvollsten Sammlungen historischen Geleuchts von Friemann und Wolf aus Zwickau, die als dauerhafte Leihgabe Heino Neuber gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzende der Erzgebirgssparkasse, Roland Manz - zugleich als Vertreter der Ostdeutschen Sparkassenstiftung - an den Leiter des Bergbaumuseums, Jan Färber übergeben werden konnte.

Die heimischen Firmen haben ihre Innovationskraft bewiesen

Rund 300 Objekte zeichnen die Entwicklung des einst weltgrößten und international renommierten Grubenlampenherstellers von der Erfindung der ersten brauchbaren Sicherheitslampe 1882 bis zur Enteignung 1945 nach. Darunter teils einmalige Stücke.

"Ich bin sehr froh, dass die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse einen sehr maßgeblichen Beitrag liefern konnte, die historische und bedeutsame Geleuchtsammlung zu bewahren und ihr im Bergbaumuseum Oelsnitz einen würdigen und dauerhaften Platz zu geben. Damit kann eine große Lücke im Sammlungsbestand des Museums geschlossen werden. Und ich bin stolz, dass damit den Bürgern und Gästen unseres Erzgebirges einmal mehr verdeutlicht werden kann, welche Innovationskraft die heimischen Firmen hatten und haben und damit unsere Region weltweit bekannt machen", betonte Roland Manz.

"Die neu entwickelten Grubenlampen verbesserten die Sicherheit in den Bergwerken. So hatte die neue Benzinsicherheitslampe einen Sicherheitsverschluss, der sich nur über Tage mit Hilfe eines starken Magneten öffnen ließ. Sie leuchtete viel heller als frühere Öllampen und diente gleichzeitig als Gasanzeiger", erläutert Heino Neuber.