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Das "Brünnel" in der Bergfreiheit funktioniert wieder

Tradition Historie des "Brünnels" reicht über 300 Jahre zurück

Aue. 

Aue. Das "Brünnel" in der Bergfreiheit in Aue funktioniert nach über einem Jahr endlich wieder. Der Hintergrund für den Stillstand ist eine Schadstelle im Berg gewesen. Diese ist bereits im November 2019 geortet worden und jetzt konnte der Historische Bergbauverein Aue, der das "Brünnel" und den Vestenburger Stolln betreut, mit Unterstützung durch die Stadt Aue-Bad Schlema, der Firma Barth-Bau und der Firma A+P Rohr- Kanal- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG diese Schadstelle reparieren.

Das "Brünnel" hat eine lange Historie

Es fließt seit über 300 Jahren und wird aus dem Vestenburger Stolln gespeist. Eine alte Wasserleitung, die jetzt erneuert worden ist, führt Wasser aus dem Berg zum Brunnen. Ein Fakt ist urkundlich belegt: Anwohner der Bergfreiheit, der Viehtrift und der Bockauer Gasse haben sich ab dem Jahr 1661 mit dem kühlen und kristallklaren Wasser des Heidelsbergs versorgt. Mittels einer Wasservollanalyse, die man 1978 realisiert hat, wurde eine sehr günstige mineralische Zusammensetzung bestätigt. Das Wasser wird offensichtlich auch heute noch geschätzt. Wie Mitglieder des Historischen Bergbauvereins Aue berichten, gibt es eine Menge Leute, die sich das frische Nass gerne nach Hause holen. Am Wasserhäuschen sei ein ständiger Betrieb zu beobachten.

Der Historische Bergbauverein Aue trifft sich immer mittwochs ab 17 Uhr im Knappschaftssaal im Parkschlösschen am Heidelsberg. Neue Mitglieder sind im Verein willkommen.



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