Das Interessante am Schulalltag

Tag der offenen Tür Freie Schule "Erzgebirgsblick" Gelenau präsentiert sich der Öffentlichkeit

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Mathematik-Lehrer Wolfgang Haehnel erläutert den Besuchern mithilfe eines Würfels die geometrische Sicht. Foto: Andreas Bauer

Gelenau. Kurz vor den Winterferien hat in der Freien Schule "Erzgebirgsblick" in Gelenau noch einmal Hochbetrieb geherrscht. Grund dafür war der Tag der offenen Tür, bei dem sich potenzielle künftige Schüler und deren Eltern ein Bild von der Einrichtung verschaffen konnten.

Das Äußere und Innere sollte beeindrucken

Genauso waren aber auch andere Gäste willkommen. Schließlich erstrahlt das Schulgebäude nach einer aufwendigen Sanierung in neuem Glanz. Den 17 Lehrern und zahlreichen Schülern, die ebenfalls zur Vorstellung der Schule beitrugen, ging es aber nicht nur das Äußere. Vielmehr zeigten sie den Gästen, wie der Schulalltag im Inneren abspielt - und der ist alles andere als grau.

Aktiver Einbezug der Schüler

Neben den Fachbereichen Englisch und Deutsch sowie Physik waren auch für die Mathematik spezielle Angebote vorbereitet worden. Lehrer Wolfgang Haehnel, der neben Mathe auch Geografie unterrichtet, hatte beispielsweise einen besonderen Würfel dabei. "Dabei geht es um die geometrische Sicht", erklärte der Pädagoge, während die Besucher die Einzelteile zu einem großen Ganzen wieder zusammenbauten. Im Hintergrund wurden an einer Info-Tafel die fünf Lerntypen erläutert. Und zwar nicht von Lehrern, sondern von Fünftklässlern. "Die Schüler sollen an so einem Tag immer aktiv mit einbezogen werden", so Wolfgang Haehnel.

Ungewöhnliche Sportarten zum Ausprobieren

Besonders aktiv waren dabei die Mädchen und Jungen, die die Sportlehrer unterstützten. Floorball konnte ebenso ausprobiert werden wie Leitergolf, bei dem Stricke mit Golfbällen auf eine Querverstrebung geworfen wurden. Außerdem diente ein kleiner Eimer als Basketballkorb für Papierkugeln. Solche Angebote kamen ebenso gut an wie das erstmals organisierte Kulturprogramm, bei dem Dirk Hauschild eine kurze Rede hielt. Der Schulleiter war am Ende hoch zufrieden, da die für 60 Anmeldungen ausgelegte Liste kaum ausreichte. Auch aus umliegenden Orten war das Interesse groß.