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Das ist das Erzgebirgische Wort des Jahres

Veranstaltung Bereits zum 6.Mal wurde das Erzgebirgische Wort des Jahres gesucht

Thum. 

Thum. "Nausbelzen" ist das Erzgebirgische Wort des Jahres 2022. Bereits zum sechsten Mal wurde vom Erzgebirgsverein und der "Freien Presse" das beliebteste Mundartwort gesucht. Auch diesmal kam der Wettbewerb bei den Erzgebirgern gut an. Denn immerhin gingen in diesem Jahr zirka 600 Vorschläge zum Thema "Natur" bei den Organisatoren ein. Das Siegerwort kommt von Sabine Markus aus Zschorlau. Ihr Sohn ist kaum rausgegangen und hat immer nur am Computer "rumgedaddelt", erzählte sie. Irgendwann platzte ihr der Geduldstfaden und sie sagte: "Draußen ist das schönste Wetter. Muss ich dich erst nausbelzen." Auf Platz 2 landete "Rannelwatter", gefolgt von Heipfaar, bereimelt, treich, Viechgokel, Meinzele, Saachwammis, Mutworf und Poninich. Zum bedrohten Wort wurde Faunz (Ohrfeige) gekürt. Für jedes ausgewählte Wort gab es Preise. Doch am meisten konnte sich Sabine Markus freuen. Sie erhielt für ihre kreative Idee einen Hubschrauberrundflug über das Erzgebirge.

 

Festveranstaltung mit Pfiff sorgte für Begeisterung

Bekanntgegeben wurden die Erzgebirgischen Wörter am Sonntag vor rund 300 Gästen im Volkshaus Thum. Und auch diese feierliche Bekanntgabe sorgte beim Publikum wieder für jede Menge Begeisterung. Ganz schön ausgeschlafen waren wie gewohnt die Moderatoren Carmen Krüger, Robby Schubert und Regine Seifert. Die drei sorgten zur Festveranstaltung für beste Stimmung. Den Vogel schossen wiederholt Carmen Krüger und Robby Schubert ab. Ihr Zusammenspiel als Moderations-Komiker-Team war voller Humor, hintergründigem Witz und echtem Enthusiasmus. Zu jedem Wort hatten sie einen Geck oder kleine spaßige Geschichten parat. Das bunte Programm mit den "Berglandmusikanten Olbernhau", den Erzkamm Musikanten Christa Schwenke und Miroslav Hour sowie Matthias Fritzsch und Christoph Heinze lud zum Mitsingen und Schunkeln ein. Auch für Gabriele Lorenz, als 1. Bundesvorsitzende des Erzgebirgsvereins war es eine gelungene Veranstaltung. Sie bedankte sich herzlich bei allen Teilnehmern und dem Moderatoren-Team für diesen glanzvollen Nachmittag und ihr großes Engagement. Im nächsten Jahr wird es wieder ein Erzgebirgisches Wort 2023 geben. Möglich wäre dann das Tema "Bergbau".

 

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