Das Kalkwerk öffnet seine Türen

Museum Saison im Kalkwerk Lengefeld wurde am 1. April eröffnet

das-kalkwerk-oeffnet-seine-tueren
Es ist spannend, das Kalkwerk Lengefeld zur erkunden. Foto: Ilka Ruck

Lengefeld. Wunderbare Naturerlebnisse und zugleich eines der bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa gibt es im Kalkwerk Lengefeld zu bestaunen. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Die noch vorhandenen technischen Anlagen dokumentieren die Arbeitssituation im 19. Jahrhundert.

Die neue Saison ist schon losgegangen

Seit dem 1. April 2017 sind die Kalkbrennöfen im Kalkwerk wieder offen. Zu erleben gibt es diese spannenden Einblicke von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr. Das Kalkwerk Lengefeld zeigt als technisches Denkmal den kompletten technologischen Prozess vom Dolomitmarmorabbau bis zur Steinmehl-, Branntkalk- und Sumpfkalkherstellung. Dies ist an originalen Anlagen aus dem 19. und 20. Jahrhundert nachvollziehbar. Die noch existierenden vier Kalkbrennöfen waren bis 1975 in Betrieb.

Eine Ausstellung im Brennofen IV widmet sich der Einlagerung Dresdner Kunstschätze am Ende des Zweiten Weltkrieges im Untertagebereich des Kalkwerkes. Der Tagebruch ist Bestandteil des heutigen Fauna-Flora-Habitats und kann im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden.

Am Ostermontag wird ab 14 Uhr zu einem etwa zweistündigen Osterspaziergang rund um das Kalkwerk eingeladen. Alle Interessierten sind ganz herzlich dazu eingeladen. www.kalkwerk-lengefeld.de