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"Das kalte Herz" schlägt in Dittmannsdorf

Theater-Herbst Aufführungen der Klein-Tiroler Laienspieler begeistern das Publikum

Dittmannsdorf. 

Dittmannsdorf. Als voller Erfolg hat sich einmal mehr der Klein-Tiroler Theater-Herbst erwiesen. Mit ihrem Stück "Das kalte Herz", das binnen zwei Wochen siebenmal aufgeführt wurde, traf die Dittmannsdorfer Laienspielgruppe genau den Geschmack des Publikums. Doch nicht die jeweils 75 Zuschauer, die pro Veranstaltung in der örtlichen Turnhalle Platz waren, genossen das Märchen. Auch für die reichlich 20 Hobby-Schauspieler und ihre zahlreichen Helfer erwies sich das Theaterstück als tolle Erfahrung.

Märchen mit modernem Touch

"In den über 20 Jahren, die es unseren Theater-Herbst schon gibt, würde ich dieses Stück definitiv in die Top Fünf einordnen", sagt der Vereinsvorsitzende Nils Wohmann, der als Regisseur maßgeblichen Anteil an der Umsetzung des klassischen Stoffs hatte. Dass dabei auch der für Dittmannsdorf so typische Hauch von Humor sowie bissige Anspielungen auf die moderne Gesellschaft vorkamen, war auch seinem Bruder Torsten Wohmann zu verdanken. Schließlich hatte er das Märchen für den Klein-Tiroler Theater-Herbst umgeschrieben und ihm einen modernen Touch verpasst.

Beeindruckende Kulisse aufgebaut

"Diese Themen sind aber ohnehin zeitlos", sagt Nils Wohmann in Anspielung auf Liebe, Menschlichkeit, Mitgefühl, Wohlstand und Gier. Auch in Dittmannsdorf hatte Kohlenmunk-Peter mit all diesen Aspekten des Lebens zu kämpfen, während er es mit seinen Mitmenschen, dem Schatzhauser und dem Holländermichel zu tun bekam. Diese Begegnungen und die interessanten Dialoge wurden durch die spektakulär gestaltete Bühne samt Wirtshaus und Märchenwald umso einprägsamer. Neben der Kulisse hatten die Veranstalter auch wieder genauso viel Liebe zum Detail in die Kostüme gesteckt. Auch deshalb gelang es ihnen, mit ihrem Märchen eine Brücke zur Moderne zu schlagen, die meist aufgelockert, mitunter aber auch dramatisch wirkte.