Das sind die Menschen hinter dem FCE

Verein Fanshop, Sicherheit und Fankultur beim FC Erzgebirge Aue

Das Fanshop-Team um Simone Adler legt sich nicht nur Weihnachten mächtig ins Zeug. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Kumpelverein - so nennt sich der FC Erzgebirge Aue. Kumpel sein, das bedeutet Zusammenhalt, für den anderen einstehen und diese Tugend versucht der FC Erzgebirge Aue im Alltag zu leben und zu zelebrieren. Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich der offizielle Fanshop direkt in der Geschäftsstelle befindet.

Erfolgstrainer Domenico Tedesco war davon sofort angetan: "Die Atmosphäre hat mich überzeugt." Als er an seinem ersten Arbeitstag 7 Uhr in die Geschäftsstelle kam, habe er gedacht, niemand sehe ihn. "Doch dann waren alle Türen offen und alle waren schon am Arbeiten." Herzlich sei er aufgenommen worden.

Eine gute Atmosphäre kommt nicht aus dem Nichts

Nicht wegzudenken ist aus der Geschäftsstelle beispielsweise Elke Höhlig als stellvertretende Sicherheitsbeauftragte. Eine Feuertaufe erlebt sie bei der Saisoneröffnung 2016, als die neue Westtribüne eingeweiht wurde. Da sah man ihr die Anspannung an. Doch alles lief glatt, es gab keine größeren Probleme.

Zu den bekannten Gesichtern beim FCE gehört auch der Fanbeauftragte Heiko Hambeck: Er und seine Amtskollegen sollen die Anzahl der Fans erhalten oder sogar steigern, aber auch verbale oder körperliche Auseinandersetzungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterbinden.

Sowohl vom Deutschen Fußballbund (DFB) als auch von der Deutschen Fußballliga (DFL) werden sie gut geschult. Schließlich ist das Aufgabenfeld der Fanbeauftragten groß: So gehört die Pflege der Fankultur dazu. Außerdem sollen sie positiv auf das Verhalten der Anhänger Einfluss nehmen.

Hambeck arbeitet dafür eng mit dem Fanprojekt Aue zusammen und ist ein Bindeglied zwischen Verein und Fans. So organisiert er beispielsweise auch die beliebten Fan-Stammtische.