Das Waldbühnen-Wochenende in Bildern: Legendäre Künstler, Tribute-Shows und Gänsehautmomente im Erzgebirge

Von Queen-Classics über Synthie-Pop bis hin Deutsch-Pop und NDW

Schwarzenberg

Die Waldbühne in Schwarzenberg war bis Sonntag ein großer Open-Air-Konzertsaal.

Los ging’s mit der Queen-Classics-Night mit MerQury und der Erzgebirgischen Philharmonie Aue als Orchester. Bei MerQury überzeugt der Montreal stammende Frontmann Johnny Zatylny nicht nur optisch in der Rolle von „Freddie Mercury“, sondern vor allem durch seine Stimme.

Gulvoss und Forced to Mode begeistern das Publikum

Auf dieses Konzert folgten Gulvoss und Forced to Mode, die das Publikum in ihren Bann gezogen haben. Forced to Mode widmen sich als Tribute- und Coverband der britischen Synthie-Pop-/Synth-Rock-Legende Depeche Mode. Diese Musik hat viele Fans, so auch Daniel Meyer: „Das Konzert ist klasse. Wenn man die Augen schließt, könnte man fast denken, das Original steht auf der Bühne.“

Er prägte den Sound der 90er

Der Samstag war ein Fest für Fans von Dance- und Techno-Musik – auf der Bühne standen Alex Christensen & Friends. Christensen, bekannt als Komponist, Musikproduzent und DJ, der mit U96 und der Single „Das Boot“ in den 1990ziger Jahren seinen ersten großen Erfolg feierte. Ebenfalls in Schwarzenberg auf der Bühne stand als Überraschungsgast Sydney Youngblood. Es sind Dance- und Soul-Hits, wie „If Only I Could“ und „Sit and Wait“, die ihn bekannt machten.

Hitlegenden aus den 80ern

Ganz andere Töne angeschlagen hat am gestrigen Abend die Münchner Freiheit. Ob „Tausendmal Du“, „Solang’ man Träume noch leben kann“ oder „Herz aus Glas“ – es sind alles Songs, die Fans mitsingen können und es gerne auch tun. Mit dabei war auch Neue-Deutsche-Welle-Sänger Markus, der mit Ich will Spaß“ 1982 seinen größten Erfolg feierte.

Positives Resümee

Organisator Enrico Oswald, Geschäftsführer der LEC GmbH aus Eibenstock, zieht ein positives Resümee zur aktuellen Auflage von „Waldbühne anders erleben“: „Es ist für mein Team und mich der schönste Lohn, wenn uns Leute nach einem Konzertabend auf die Schulter klopfen und wir am nächsten Tag E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Anrufe bekommen, wie schön alles war. Wir wollen einfach dafür sorgen, dass Besucher mal für ein paar Stunden vom Alltag abschalten und einfach die Musik genießen können.“

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