Das waren die Sachsenmeisterschaften am Fichtelberg

Bilanz Sayda und Neuhausen richten Wettkampf für den Nachwuchs aus

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Den fünf Kilometer langen Klassik-Wettkampf der U-16-Starter gewann Cedric Gärtner vom ATSV Gebirge/Gelobtland. Foto: Thomas Fritzsch

Oberwiesenthal. Das vergangene Wochenende stand in der Skiarena Oberwiesenthal im Zeichen der 28. Auflage der Sachsenmeisterschaft im Skilanglauf, die der Organisator SSV Sayda mittlerweile zum 7. Mal ausrichtete, diesmal in Kooperation mit dem Verein Pulsschlag Neuhausen.

Kein Schnee in Sayda

Die beiden Wintersportvereine waren beim WSC Oberwiesenthal zu Gast, um ihren Standortnachteil ausgleichen zu können. "Wir haben bei uns fast keinen Schnee, nur in Holzhau, der dort mithilfe von Schneekanonen entsteht. Bei uns in Sayda ist es nur eine dünne Decke von 3 Zentimetern, womit ein Wettkampf unmöglich ist. Oberwiesenthal ist in Sachsen die einzige Möglichkeit, im Ski-Langlaufbereich etwas zu machen. Und diese Meisterschaft im Kinder- und jugendlichen Bereich ist für uns zu wichtig, um sie ausfallen zu lassen", sagte "Zeremonienmeister" Roland Richter vom SSV Sayda, verantwortlich für Eröffnung und Siegerehrung.

Emotionen aus Pyeongchang übertragen sich

Auf der anspruchsvollen Strecke der Skiarena wurde dann auch schnell deutlich, wer von der Schülerschaft Ski laufen kann und wer nicht. Wer sich gut bewegt oder eher weniger gut. "Die Erkenntnisse sind ziemlich gut. Ich schaue besonders auf die 10- bis 15-jährigen Skilangläufer, ob da was nachkommt", lautete das erste Fazit von Landestrainer Lars Lehmann nach den Wettkämpfen am Fichtelberg, die bereits am Freitag begannen.

Dem Auftakt in der klassischen Technik folgten am Samstag die Skating-Distanzrennen sowie die Staffel-Wettbewerbe. Den wachsamen Blicken der rund 75 Kampfrichter aus Sayda und Neuhausen entging dabei nichts.

Unterdessen ist das Thema Olympia allgegenwärtig. "Wir sind stolz auf unseren Fahnenträger Eric Frenzel, der auch an unserer Sportschule trainierte. Diese Emotionen in Pyeongchang übertragen sich hier herüber. Vor unserem Wettkampf herrschte eine unglaubliche Stimmung", sagte der Landestrainer.