Davon profitiert künftig die gesamte Region

Einweihung Fahndungs- und Kompetenzzentrum der Polizei in Stollberg in Betrieb

Stollberg. 

Stollberg. Der Freistaat Sachsen und der Bund haben ein gemeinsames Fahndungs- und Kompetenzzentrum der Polizei in Stollberg in Betrieb genommen. Von diesem Zentrum aus koordinieren die Polizei Sachsen und die Bundespolizei die gemeinsame Fahndungs- und Kontrolltätigkeit im Raum Mittelsachsen. Davon profitiert die gesamte Region im Raum Chemnitz und im Westerzgebirge. Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller sagt: "Wir haben den Grenzraum in besonderem Maße im Blick. Wir schauen auf eine bewährte Zusammenarbeit mit der Bundespolizei zurück, die wir vertiefen wollen. Dazu gehört es, dass wir drei Fahndungs- und Kompetenzzentren errichten. Nach Bautzen und Plauen haben wir jetzt in Stollberg das dritte Zentrum ans Netz genommen."

Fahndungs- und Kontrolldruck dauerhaft aufrechterhalten

Die Idee dahinter sei, so Wöller, dass die Landes- und Bundespolizei die Ressourcen bündeln, Fahndungseinsätze gemeinsam planen, sich informieren und ständig ein gemeinsames Lagebild haben. So könne man den Fahndungs- und Kontrolldruck auf der Straße dauerhaft hoch aufrechterhalten, so Wöller.

Mehr Sicherheit für die Bürger

Man festige die grenzbezogene Sicherheitsarchitektur im Freistaat Sachsen und der Verfolgungsdruck auf Straftäter erhöhe sich begonnen in Plauen über Chemnitz bis nach Görlitz quer durch den Freistaat. Ziel sei eine spürbare Erhöhung der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in den Grenzregionen und auch darüber hinaus. In der Praxis wird es so aussehen, dass im Fahndungs- und Kompetenzzentrum "Mittelsachsen" in Stollberg zwei Polizeibeamte - einer aus Sachsen und einer vom Bund - die gemeinsamen Einsätze koordinieren.

Schwerpunkt: Autobahnen und Grenzregionen

Wie es heißt, werden die beiden Beamten Informationen zur grenzüberschreitenden Kriminalität sammeln und bewerten und abgestimmte Maßnahmen der Polizei initiieren. Umgesetzt werden die Maßnahmen dann durch Fahndungspersonal der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizeidirektion Pirna. Schwerpunkte der Arbeit bilden Kontrollen auf den Autobahnen 4 und 72, auf Bundesstraßen und in den Grenzregionen. Die Fahndungs- und Kompetenzzentren seien ein wichtiger Baustein.