Der Berggasthof wird wieder mit Leben erfüllt

Infrastruktur Freistaat will regionalen Tourismus fördern

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (li.) und seine Lebenspartnerin Annett Hofmann sind zur Eröffnung auf den Auersberg gewandert. Foto: R. Wendland

Eibenstock. Im traditionsreichen Berggasthof auf dem Auersberg stehen die Türen wieder offen. Nachdem dort lange geschlossen war, zieht jetzt wieder Leben ein. Einzelhandelsunternehmer Peter Simmel richtet auf dem 1018 Meter hohen Auersberg ein Seminarzentrum ein, betreibt parallel die Gastronomie und schafft auch Übernachtungsmöglichkeiten. Investiert wurden bis dato 320.000 Euro.

Ein regelrechter Gästeansturm

Zur Eröffnung gab es einen regelrechten Ansturm. Gäste mussten sich in Geduld üben - die Wartezeit hat sich verlängert. Die Wanderschuhe geschnürt hatte auch Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer, der das Erzgebirge sehr mag, wie er selbst sagt: "Es ist großartig, dass der Auersberg wieder geöffnet ist, nachdem er so lange geschlossen war." Kretschmer sieht den Auersberg als eine der wichtigsten Ausflugsgaststätten in der Region. Was den regionalen Tourismus angeht, sagt der Ministerpräsident: "Wir wollen die Lebendigkeit in der Fläche haben." Der Freistaat wolle den regionalen Tourismus fördern.

Der Auersberg ist ein touristisches Highlight

Dass der Auersberg ein ganz wichtiges touristisches Highlight ist, weiß auch Veronika Hiebl, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge, die Unterstützung zusagt. Man werde alles tun, dass Übernachtungsgäste, sowohl Wanderer als auch Radfahrer sich einbuchen auf dem Auersberg. Die Lage sei sehr gut, denn sowohl der Kammweg als auch die Strecke des Stoneman Miriquidi liegen quasi direkt vor der Haustür. Hiebl sagt, man wolle sich weiter darüber verständigen, was man gemeinsam tun kann. Dass Peter Simmel investiert sei gut für das Objekt und auch für die Region.