Der ehemalige Turnhalle in Aue geht es an den Kragen

Beschluss Stadtrat spricht sich für Abriss aus

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Die ehemalige Turnhalle an der Schulbrücke soll rückgebaut werden. Foto: R. Wendland

Aue. Das Gebäude an der Schulbrücke 2 in Aue, das einst als Turnhalle genutzt wurde, soll abgerissen werden. Das hat der Stadtrat von Aue beschlossen. Am Gebäude, das sich im Stadtzentrum befindet, ist aufgrund des langen Leerstandes ein erheblicher Investitionsrückstau entstanden. Eine bestimmungsgemäße Nutzung sei erheblich beeinträchtigt und genauso auch das Erscheinungsbild.

27.500 Euro Kaufpreis und schätzungsweise 259.000 Euro für den Abbruch

In unmittelbarer Nähe befinden sich der Postplatz und öffentliche Einrichtungen, wie Grundschule, Post, die Agentur für Arbeit und die Zentralhaltestelle des Regionalverkehrs Erzgebirge. Eigentümer des Grundstücks ist eine GmbH aus Hamburg. Der Stadtverwaltung liegt der Entwurf eines Grundstückskaufvertrages an die Stadt Aue vor. Was den Kaufpreis angeht, so liegt der bei 27.500 Euro.

Die Kostenschätzung für den Abbruch liegt ebenfalls vor. Dort ist die Rede von rund 259.000 Euro. Diese Schätzung beinhaltet auch die Giebelsicherung des angrenzenden Wohn- und Geschäftshaues Bahnhofstraße 17 und des Nebengebäudes Bahnhofstraße 19. Diese sind baulich in Teilen mit der ehemaligen Turnhalle verbunden. Auch die Instandsetzung der Ufermauer ist berücksichtigt.

Derzeit geht man von einem 90-zig prozentigen Zuschuss aus, sodass für die Stadt Aue ein Eigenanteil von rund 25.882 Euro bleibt. Im Haushaltsplan 2018 wird dieses Vorhaben berücksichtigt. Mit der frei werdenden Fläche gewinnt man seitens der Stadt Aue an Gestaltungsspielraum in diesem Bereich.