Der Fürstenberger

Waschleithe. 

Wolfgang Müller vom Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück in Waschleithe beim Schmelzvorgang, bevor der "Fürstenberger" geprägt werden kann.

"Wer weiß, was aus dem Euro wird? Wir stellen ab sofort eine eigene Währung her und machen uns damit finanziell unabhängig", scherzte Bürgermeister Joachim Rudler. Die Münze stellt auf der Vorderseite die Werkzeuge der Zinnseifner dar und auf der Rückseite ist das Pochwerk aus dem Ortswappen von Waschleithe zu sehen. "Der Kurs des Fürstenbergers liegt bei einem Euro und damit können in Zukunft die Besucher innerhalb des Ortes Einkäufe tätigen", erläutert der Ortschef und hofft, dass dieser "Finanzplan" die Attraktivität von Waschleithe erhöht. Rund 68.000 Euro hat die Stadt in die Stationen Pochwerk, Erzwäsche, Rennofen, Münzpräge, Mineralienschürfen in der Erzwäsche und Mineralienschleifen im Außengelände investiert. Davon kamen rund 38.000 Euro aus dem Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums.