Der Künstler, der Klänge malt

Bilder Karsten Mittag malt am liebsten zur Musik

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Karsten Mittag stellt derzeit Malerei in der Baldauf-Villa aus. Zu sehen ist unter anderem ein Werk, das zu Mozarts Rondo D-Dur in der Villa Esche in Chemnitz entstanden ist. Foto: Jan Görner

Marienberg. Inspiration kann für Künstler vielgestaltig sein. Karsten Mittag malt am liebsten zur Musik. Deshalb trägt die neue Ausstellung in der Baldauf-Villa den Titel "Farben hören - Klänge sehen".

Im Chemnitzer Opernhaus ist der Maler mittlerweile bekannt. Während der Proben sitzt er an einem extra für ihn bereit stehenden Tisch und malt während die Instrumente erklingen. Auch in der Chemnitzer Stadthalle hat er so schon seine Kunstwerke geschaffen. Aquarellfarben und Pastellkreide verwendet er dabei bevorzugt. Bach, Chopin, Skrjiabin und Mozart zählen dabei zu seinen Lieblingskomponisten.

Begonnen hatte alles mit Rachmaninows Préludes, zu denen er Fantasielandschaften schuf. 21 Jahre war er damals alt und Kirchenmusikstudent. Fortan ließ er sich beim Malen immer mehr von der Musik leiten. Später studierte er an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg und wurde Diplom-Designer. Regelmäßig malt der Augustusburger zur Musik auch vor Publikum.

Zu sehen ist die Ausstellung mit etwa 30 Bildern noch bis zum 31. März. Das Haus ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr sowie während der Veranstaltungen geöffnet.