Der Vorjahresfinalist streicht die Segel

Fußball Deutschneudorf scheidet frühzeitig aus Erzgebirgspokal aus

Marienberg. 

Marienberg. Mit einer Überraschung hat die Fußballsaison in der Region begonnen. Im Erzgebirgspokal musste der SV Blau-Weiß Deutschneudorf, der es vergangene Saison noch bis ins Finale geschafft hatte, bereits in der Ausscheidungsrunde die Segel streichen. Beim TSV Elektronik Gornsdorf zog die Mannschaft von Olaf Mehnert mit 0:4 den Kürzeren.

Der Favorit hatte eine schwierige Aufgabe zu lösen

Auf dem kleinen Gornsdorfer Kunstrasenplatz fand der Erzgebirgsliga-Absteiger nie zu seinem Rhythmus. Nach dem zweiten Gegentor in der 72. Minute gaben sich die Gäste laut Mehnert auf. "Das war ein Schuss vor den Bug. Ich hoffe, wir lernen daraus", sagte der Coach mit Blick auf die anstehende Kreisliga-Saison. Dagegen endete die Partie zwischen dem FV Amtsberg (Kreisliga) und dem FSV Pockau-Lengefeld (Erzgebirgsliga) wie erwartet mit einem Sieg für die Gäste.

Allerdings hatte der Favorit eine schwierige Aufgabe zu lösen. Selbst nach einem 0:2-Rückstand gaben sich die Amtsberger nicht auf. "Wir waren über weite Strecken genauso am Drücker", sagt Trainer Dominik Heeger. Mehr als das Anschlusstor (76.) sprang für die Gastgeber allerdings nicht mehr heraus.

"Außer hohen Bällen ist dem Gegner nicht viel eingefallen"

Aus dem Erzgebirgspokal verabschiedet haben sich auch die Kicker des FSV Motor Marienberg II. Für den Kreisligisten sollte sich die weite Reise zum FC Concordia Schneeberg II nicht lohnen. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs unterlag die Motor-Reserve 1:2. Über ein Weiterkommen durfte sich dagegen der VfB Zöblitz freuen, der in einem vorgezogenen Spiel der ersten Hauptrunde den SC Teutonia Bockau mit 3:1 in die Knie zwang. "Außer hohen Bällen ist dem Gegner nicht viel eingefallen", berichtet VfB-Trainer Tino Friedrich. Sein Team überzeugte dagegen mit gelungenen Kombinationen, die Mut für die Kreisliga machen.