Der Winkler-Figur fehlt eine Hand

Skulpturen Künstler schaffen jährlich Neues - Erhalt ist eine große Aufgabe

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Der hölzernen Clemens-Winkler-Skulptur auf dem Auer Geschichtsweg fehlt eine Hand. Foto: R. Wendland

Aue. Beim Auer Holzbildhauer-Symposium sind auch in diesem Jahr wieder einige Skulpturen entstanden, die ihren Platz in öffentlichen Bereichen und in Einrichtungen der Stadt Aue finden.

Eintauchen in die Vergangenheit

Die Holzbildhauer der Künstlergruppe Exponart sind mit Herzblut dabei, wenn es darum geht, Entwürfe im Vorfeld zu gestalten und diese schließlich in die Realität umzusetzen. In den vergangenen Jahren sind unzählige Dinge entstanden, ob Bänke, Spielgeräte und auch Figuren, die Persönlichkeiten der Auer Industriegeschichte darstellen.

Diese Skulpturen haben ihren Platz entlang des Auer Geschichtsweges gefunden. Interessierte, die dort entlang gehen sollen eintauchen können in die Vergangenheit und die Persönlichkeiten kennenlernen.

Hand wurde wiedergefunden

Die Stadt Aue ist bemüht, sich der hölzernen Skulpturen anzunehmen, doch die Unterhaltung ist eine große Aufgabe. An den Skulpturen nagt der Zahn der Zeit, Wind und Wetter hinterlassen Spuren. Das Holz wird rissig und ist über kurz oder lang dem Zerfall preisgegeben. Wirft man derzeit einen Blick auf den Geschichtswegs, so sind die Figuren nur noch zum Teil zu sehen. Stellenweise verschwinden sie hinter dem Grün, was in die Höhe schießt.

Was die Skulpturen selbst angeht, so hat man in der Stadt, nicht nur auf dem Geschichtsweg, immer einmal wieder mit Zerstörung und Vandalismus zu tun. Es sind auch schon Figuren gänzlich verschwunden.

Auf dem Geschichtsweg fällt einem unter anderem die hölzernen Clemens-Winkler-Skulptur ins Auge. Diese steht ohne linke Hand da. Von Unbekannten vor einigen Jahren ganz sauber abgetrennt, war sie lange verschollen, wurde dann aber wiedergefunden. Die Beschädigung ist für den Betrachter sichtbar.