Der Winter kann kommen

Winterdienst Salzlager der Stadt Aue sind gut gefüllt

Im Betriebshof der Stadt Aue bereitet man sich auf die kalte Jahreszeit, auf Schnee und Eis, vor. Betriebshofleiter Martin Wabnik ist optimistisch: "Wir sind gut gerüstet." Vor Ort habe man 240 Tonnen Salz in den Silos eingelagert. "Hinzu kommen 200 Tonnen Salz, die in einem externen Lager abrufbereit sind", erklärt Wabnik. Außerdem stehen 100 Tonnen Split zur Verfügung. Im Betriebshof sind derzeit 32 Mitarbeiter beschäftigt. Im Winterdienst-Betrieb sind acht Fahrzeuge in zwei Schichten im Einsatz mit je zwei Leuten. Hinzu kommt die Handräumung, wo noch einmal vier bis sechs Mitarbeiter, je nach Aufwand und Bedarf, eingebunden sind. Zu beräumen hat das Team des Betriebshofes 70 Kilometer Gemeindestraße und eine ganze Reihe an Gehwegen. Die genaue Länge könne man nicht sagen. "Die meisten Schwierigkeiten ergeben sich, wenn etwas länger und höher der Schnee liegt und die geparkten Autos immer mehr in Richtung Straßenmitte rutschen. Dann wird es schwer, mit dem Schiebschild durchzukommen", erklärt Wabnik. In Aue gibt es Schwerpunkte, wo Probleme bekannt sind. "Dazu zählt der Bereich Gartenstraße, da dort auch die Zufahrt zum Krankenhaus ist. Im Bereich der Ricarda-Huch-Straße haben wir mit Vereisung zu kämpfen und in der Lutherstraße geht es sehr eng zu", erklärt der Betriebshofleiter. Mit der Bevölkerung gibt es im Großen und Ganzen keine Probleme: Natürlich entstehen hin und wieder Reibungspunkte. Ein Hinweis: Schnee wieder auf die Straße zu schieben, sei laut StVO verboten.