Designerin will alte Wendeltreppe wieder bekannt machen

Museum Neues museumspädagogisches Angebot

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Katharina Scheithauer mit den neuen Arbeitsblättern für das Wendeltreppenprojekt im Olbernhauer Museum. Foto: Jan Görner

Olbernhau. Die Diplomdesignerin und Spielzeuggestalterin Katharina Scheithauer möchte mit einem neuen museumspädagogischen Projekt der alten Wendel- oder Spindeltreppe im Museum zu mehr Bekanntheit verhelfen. Diese diente vor dem Umbau des Hauses als Hauptzugang zu den oberen Räumlichkeiten. Heute ist sie fast vergessen. Dabei ziert sie sogar das Museumslogeo.

Deshalb hat sie ein Informations- und Bastelblatt entworfen, dass die Treppe mit verschiedenen technischen Erscheinungen in Verbindung bringt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Zusammenhänge von archimedischer Spirale, der Spindel am Spinnrad, der Weihnachtspyramide und der Spindeltreppe.

Die Kinder haben auch die Möglichkeit ihre eigene archimedische Spirale auszumalen und auszuschneiden. An einen Faden gehängt oder auf eine Stricknadel gesteckt, versetzt sie von unten zugeführte Wärme wie das Flügelrad einer Pyramide in Drehbewegung.