Detektive auf Spurensuche im Bergmagazin

Projekt Preisgekröntes Projekt hat sich zu einer Arbeitsgemeinschaft entwickelt

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Melanie Magunia, Jolinde Uhlmann, Konstantin Schubert, die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Janet Franke-Reichel, und Charlotte Zwingenberger (v.l.) bei der Recherche im Marienberger Bergmagazin. Foto: Jan Görner

Marienberg. Jolinde Uhlmann zählt zu den fünf Museumsdetektiven des Bergmagazins. Hier forscht sie derzeit nach den Spuren ihrer Vorfahren. Die Zöblitzerin ist mit dem Marienberger Puppenstubenfabrikanten Moritz Gottschalk verwand. Im Museum Sächsisch-Böhmisches Erzgebirge ist viel über ihn zu finden. Die anderen vier Mitstreiter haben sich andere Themen herausgesucht, zu denen sie recherchieren.

Ihre Ergebnisse stellen sie den Besuchern der 6. Museumsnacht am 9. September vor. Die Museumsdetektive gibt es erst seit weniger als einem Jahr. Hervorgegangen sind sie aus einem Projekt des Bergmagazins mit dem Gymnasium Marienberg. "Museumsdetektive auf Spurensuche in der Vergangenheit Marienbergs", lautete dessen Name.

Im vergangenen Sommer wurde es vom sächsischen Kultusministerium ausgezeichnet. Jeden zweiten Dienstag treffen sich die Detektive. Die Recherchen im Bergmagazin oder im Stadtarchiv sind das eine. "Wir haben auch schon andere Museen wie das Bergbaumuseum Freiberg oder die Manufaktur der Träume in Annaberg besucht, um zu sehen, wie dort gearbeitet wird", sagte Janet Franke-Reichel vom Museum. Gemeinsam mit Susann Hofmann betreut sie die Gruppe.

Über Verstärkung würden sich die Museumsdetektive freuen. Das Angebot gilt nicht nur für Schüler oder Schülerinnen des Gymnasiums. "Wer die Geschichte unserer Heimatstadt erforschen möchte, ist willkommen", so Janet Franke-Reichel.