Deutschland-Cup: Auf nationaler Ebene ganz vorn dabei

Radsport Moritz Kretschy vom RSV 54 Venusberg mit hervorragenden Ergebnissen

deutschland-cup-auf-nationaler-ebene-ganz-vorn-dabei
Vor jedem Wettkampf achtet der Trainer Klaus Fischer (links) vom RSV 54 Venusberg auf die richtige Erwärmung seiner Schützlinge. Foto: Andreas Bauer

Venusberg. Auch nach dem Ende der Straßensaison können sich die Radsportler des RSV 54 Venusberg über große Erfolge freuen. Schließlich beherrschen die Erzgebirger auch im Gelände ihre Räder in bester Manier, selbst wenn der Untergrund mal extrem schlammig oder sandig ist.

Aktuelle Erfolge

In regionalen Rennserien wie der Bioracer Cross Challenge konnte bisher Toni Albrecht im Schülerbereich die größten Achtungszeichen setzen, während Giovanni Schmieder bei den Jüngeren herausragte, die die Strecken meistens noch zu Fuß zurücklegen müssen. Doch sogar auf nationaler Ebene sorgt der RSV 54 für Furore. Verantwortlich dafür ist in erster Linie Moritz Kretschy, der in dieser Saison dabei ist, Geschichte zu schreiben. "Noch nie zuvor hat ein Fahrer aus unserem Verein die Gesamtwertung des Deutschland-Cups angeführt", freut sich Trainer Klaus Fischer über die aktuellen Erfolge.

Schnell auf dem Rad und zu Fuß

"Moritz bringt einfach viel Talent mit. Er ist nicht nur im Radsattel extrem stark, sondern auch zu Fuß schnell unterwegs", lobt Fischer seinen Schützling. Einen guten Beweis für seine Vielseitigkeit lieferte Kretschy beim vorletzten Rennen in Magstadt. "Ein Sturz beim Überqueren einer Hindernispassage kostete ihn viel Zeit", berichtet der Trainer. Doch im Laufe der insgesamt vier Runden konnte der in Gelenau wohnende RSV-Starter noch eine Aufholjagd starten. In die Karten spielte ihm dabei, dass das Rad auf dem extrem aufgeweichten Boden phasenweise geschultert werden musste. Hier spielte Kretschy seine Schnelligkeit zu Fuß aus und wäre beinahe sogar noch aufs Podest gefahren. Doch auch Platz 4 in der Tageswertung reichte, um in der bundesweiten Serie vorn zu bleiben. Immerhin war der Erzgebirger tags zuvor als Zweiter wieder einmal in die Medaillenränge gefahren. Ob es bis zum Ende für die Spitze reicht, wird sich erst im Dezember zeigen.