DFB ermittelt gegen Aues Präsident Leonhardt

Relegation FC Erzgebirge Aue muss Nachsitzen

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Helge Leonhardt (r.) platzte nach dem Spiel am Mikrofon von Philipp Weiskirch der Kragen. Foto Katja Lippmann-Wagner

Aue. Schlimmer hätte es am Sonntag für den FC Erzgebirge Aue kaum kommen können: Durch ein nicht gegebenes reguläres Führungstor in der 4. Minute und durch einen späten Gegentreffer der Darmstädter rutscht das Team von Hannes Drews auf den Relegationsplatz ab. Aue muss also nachsitzen und am Freitag im Hinspiel in Karlsruhe antreten.

Zudem platzte Präsident Helge Leonhardt nach dem Schlusspfiff der Kragen, sprach von bodenloser Sauerei und davon, dass sein Verein verschaukelt wurde. Zudem deutete der Veilchenboss gegenüber MDR aktuell einen möglichen Betrug an. Leonhardt sagte ins Mikrofon von Reporter Philipp Weiskirch: "Vielleicht sollte man mal die Konten der Schiedsrichter überprüfen, ob die etwas kriegen." Am Montag nahm der DFB Ermittlungen gegen Leonhardt deswegen auf.