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Die 112 gilt in ganz Europa

Tag des Notrufes Jugendrotkreuz ist fit

Gestern war der 11. Februar, ein besonderes Datum, denn darin steckt die europäische Notrufnummer 112. Schon seit 2009 wird deshalb auch der Europäische Tag des Notrufs 112 genau an diesem Datum begangen. Werbung für den Notruf? Ja, die scheint wichtig zu sein, denn laut einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage wissen nur 18 Prozent der Deutschen, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union gilt. Beim Jugendrotkreuz (JRK) in Marienberg sind dagegen schon die Jüngsten fit im Umgang mit dem Notruf. Bei ihrem Treff in der letzten Woche haben die Jungen und Mädchen extra ein Plakat gestaltet um auf das Thema aufmerksam zu machen. "Wichtig sind die fünf W-Fragen beim Notruf", weiß die neunjährige Joana Luisa Kappel. Unter anderem sollte der Anrufer der Rettungsleitstelle klar und deutlich mitteilen, was passiert ist, wo es passiert ist und wie viele Verletzte es gibt. "Das wichtigste W ist aber das Warten auf Rückfragen, die Leitstelle beendet das Gespräch", so JRK-Mitglied Fabricio Börner.

Einen Notruf kann man von jedem Telefon aus kostenlos absetzen. Bei öffentlichen Apparaten sind dafür weder Münzen noch Karten nötig. Beim Mobiltelefon muss in Deutschland eine SIM-Karte eingelegt sein. Den Notruf kann man dann meistens sogar bei eingeschalteter Tastensperre wählen. "An einer Unfallstelle ist das Absetzen des Notrufes nach den Maßnahmen für den Eigenschutz die Wichtigste", so DRK-Ausbilder Silvio Finger. Natürlich ist das Beherrschen von Erste-Hilfe- Maßnahmen ebenso wichtig. Auch darin werden die 15 Jugendrotkreuzler zwischen 8 und 14 Jahren ausgebildet.

Kinder und Jugendliche, die am JRK Interesse haben, können freitags um 16.30 Uhr im DRK Bürgerzentrum in Marienberg vorbeischauen. Erwachsene, die einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe besuchen möchten können sich unter www.drk-mek.de melden.