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Die 640 Kilometer lange Anreise hat sich gelohnt

Event US-Car-Treffen in Großolbersdorf

Großolbersdorf. 

Großolbersdorf. Was für eine kalte Dusche gleich zu Beginn: Am ersten Abend des 14. Großolbersdorfer US-Car-Treffens ging ein heftiges Unwetter in der Region nieder. Doch weder Gewitter noch Starkregen oder Hagel konnten der guten Laune der Teilnehmer etwas anhaben. Obwohl das Wasser im Festzelt zehn Zentimeter hoch stand, machte der "Ski-King" mit seinem Live-Auftritt weiter. Nur kurz musste die Technik aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Danach ging es bis gegen 3 Uhr morgens weiter, ehe sich viele in ihre nassen Zelte legten. "Die Leute hier sind hart genug", sagt Katrin Reichert von den gastgebenden Funcruisers Erzgebirge. Sie und ihre Mitstreiter konnten 414 Autos und rund 2800 Besucher im Laufe des Wochenendes begrüßen.

Es war toll und die Resonanz war super

Die weiteste Anreise hatte Eric Schwär mit seiner Familie auf sich genommen, dafür gab's einen Pokal. Aus seinem Heimatort Bernau im Schwarzwald war er mit seinem Ford F 350 die rund 640 Kilometer bis ins Erzgebirge gefahren. Eine Tour, die sich lohnte, denn er traf auf viele Freunde und eine herzliche Atmosphäre. Auch seine Frau Melanie, die beiden Kinder sowie der Hund sind bei solchen Veranstaltungen stets mit dabei. "Für die Kinder ist es schön, weil immer so viel los ist", sagt der Baden-Württemberger. Dank des Wohnwagens blieben er und seine Angehörigen vom Regen größtenteils verschont.

Während Familie Schwär ihren Urlaub nun in der Lausitz fortsetzt, wo ein weiteres US-Car-Treffen ansteht, ist für die Funcruisers Erzgebirge Aufräumen und Ausruhen angesagt. "Es war wieder toll. Die Resonanz war super. So langsam stoßen wir an Grenzen", sagt Katrin Reichelt. Nach drei interessanten Tagen war sie aber auch "froh, dass alles vorbei ist". Schließlich hatte sie in dieser Zeit nur sieben Stunden Schlaf.



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