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Die "Aue" soll in zwei Jahren fertig sein

Projekt Rentner baut im stillen Kämmerlein tonnenschweren Frachter als Modell nach

Aue. 

Im Original ist es ein 31.500 Tonnen schweres, kombiniertes Schiff, ein Tanker und Eisenerzfrachter zugleich. Bis 1985 war die "Aue" auf dem Wasser und Axel Dietz war einer der letzten, der 1985 auf der "Aue" mitgefahren ist. Der heute 77-jährige Auer war unter anderem als Konstrukteur für Revell tätig und auch als Marine-Maler ist er unterwegs gewesen. Im stillen Kämmerlein hat er sich überlegt, die "Aue" detailgetreu im Maßstab 1:100 nachzubauen. Gesagt, getan. Axel Dietz arbeitet jetzt schon seit Dezember an dem Modell, was in der Länge 1,87 Meter messen wird. Mittlerweile ist schon einiges geschehen und das Schiff nimmt in den Grundzügen Gestalt an. Aktuell arbeitet der Auer am dritten Teil. "Weil das Schiff so groß ist, habe ich es in Segmenten gebaut. Die drei Einzelteile werden dann zum Schluss zusammengeschraubt", erklärt Axel Dietz. Wichtig sei, dass man zum Schluss keine Übergängen zwischen den Teilen sieht. Das Schiff baut er aus freien Stücken, hat keinen Auftrag dafür. Der Gedanke dahinter: "Das Schiff möchte ich gern an die Stadt Aue Bad Schlema stiften, wenn es fertig ist." Gut vorstellen könnte sich Dietz das Schiff in einer Vitrine im Ratssaal des Auer Rathauses. Bei der Stadtverwaltung sei der auf offene Ohren gestoßen. In zwei Jahren, so die Schätzung des Modellbauers, wird das Schiff vollendet sein. Aktuell sei lediglich der grobe Anfang gemacht, sagt Dietz: "Es fehlen noch jede Menge Details." Die "Aue" sei das bisher größte Modellschiff, dass er gebaut habe, so Dietz. Für die vielen Details braucht Axel Dietz nicht nur eine ruhige Hand und gute Augen, sondern auch eine Menge Geduld. Es sind täglich mehrere Stunden, die er mit seinem Modellbau-Projekt verbringt.

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