Die FFW Kühnhaide zeigt, was sie kann

Feuerwehr Ministerpräsident Kretschmer zu Besuch

Kühnhaide. 

Kühnhaide. Vergangenen Montag durften sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Kühnhaide über hohen Besuch freuen. Im Rahmen seiner Erzgebirgstour unter der Überschrift "Die Region im Fokus" besuchte Ministerpräsident Michael Kretschmer die Herren im kältesten Ort Deutschlands. "Darüber freuen wir uns. Schließlich wurden die Baumaßnahmen hier im vergangenen Jahr mit sächsischen Fördermitteln realisiert. Nun konnte sich der Ministerpräsident davon überzeugen, wie sinnvoll sie eingesetzt wurden. Unser Areal sieht nicht nur schick aus, es entspricht auch den Verhältnismäßigkeiten", so Wehrleiter Frank Langer.

Stolz erklärte Oberbürgermeister Andrè Heinrich dem CDU-Politiker, dass die insgesamt 14 im Stadtgebiet ansässigen Wehren hohe Priorität genießen. "Was den Kameradinnen und Kameraden an Aufgaben aufgetragen wird, ist ein breites Spektrum. Jüngstes Beispiel bilden die Katastropheneinsätze vor kurzem aufgrund der Schneemassen. Deshalb müssen sie auch gut ausgerüstet sein", so das Stadtoberhaupt.

Auch ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse zeigten die jungen Feuerwehrleute

In einer Gesprächsrunde erfuhr Michael Kretschmer außerdem, wo hin und wieder die Säge klemmt. Die Zusammenarbeit mit der Straßenbauverwaltung hinsichtlich Sanierung wichtiger und teilweise einziger Verbindungen schnitt dabei nicht so gut ab. Während einer Führung durch die Halle konnte Michael Kretschmer den Dienst der Kinder- und Jugendfeuerwehr beobachten. Nomi führte mit Aaron Maßnahmen in Erster Hilfe durch. Mit den Worten "Ich bin beeindruckt von der Disziplin und dem Wissen und Können hier", verabschiedete er sich.

Die Kühnhaidener Wehr wurde 1872 gegründet und zählt gegenwärtig 31 Kameraden, davon eine Frau. In der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind zur Zei. neun Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren integriert.