Die "Heilige Nacht" in 100 Varianten

Ausstellung Bis Mitte März im Spielzeugmuseum Seiffen zu sehen

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Diese Figuren sind in den Olbernhauer Flade-Werkstätten produziert worden. Foto: Jan Görner

Seiffen. Noch bis zum 15. März ist im Dachgeschoss des Spielzeugmuseums die aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel "Heilige Nacht" zu sehen. Sie zeigt etwa 100 verschiedene Krippenszenen. Die Figuren stehen frei, sind Teil von Pyramiden oder Schwibbbögen.

Einige Exemplare stammen aus Schenkungen, die für das Museum von sehr großer Bedeutung sind. Diese finden auf verschiedenen Wegen ins Haus. Zum einen sucht der Leiter des Spielzeugmuseums Konrad Auerbach in den Unternehmen der Region nach bestimmten Exponaten, die in geplante Ausstellungen passen. Einige Handwerker bieten ihre Neuentwicklungen dem Museum an.

Regelmäßig unterstützt der Museumsförderverein Konrad Auerbach im Aufspüren seltener oder alter Stücke, die im Fundus des Museums eine Lücke schließen. Ab und zu geben auch Privatpersonen einen Teil ihrer Sammlungen oder aus Nachlässen stammende Erzeugnisse in die Hände des Museumsleiters. Derzeit weist die Inventarliste des Museums über 24.000 Einträge aus. Wie viele davon aus Schenkungen stammen, weiß Konrad Auerbach nicht auf Anhieb. Fest steht, dass sie für das Spielzeugmuseum von großer Bedeutung sind. Die Einrichtung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.