Die jungen Glücksbringer bei Olympia

Jugendlager Zschopauerin Nele Uhlmann erlebt in Südkorea deutsche Erfolge und freundliche Gastgeber

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Für die Kälte in Südkorea ist Nele Uhlmann bestens gerüstet. Foto: Andreas Bauer

Pyeongchang. Obwohl gerade mal die erste Hälfte des Deutschen Olympischen Jugendlagers vorüber ist, fällt es Nele Uhlmann schon jetzt schwer, alle ihre Erlebnisse in Südkorea aufzuzählen.

Zwei Siege für die 16-Jährige

Die 16-jährige Zschopauerin, die als eine von 40 auserwählten Nachwuchssportlern die Olympischen Spiele in Pyeongchang hautnah erleben darf, zeigt sich fasziniert von der Gastfreundschaft der Südkoreaner, zugleich aber auch vom Erfolg der deutschen Sportler. Zwei Siege hat sie selbst miterleben dürfen.

Warum sie als "Glücksbringer" bezeichnet wird

"Beim Sieg von Biathletin Laura Dahlmeier in der Verfolgung standen wir in der Nähe der Ziellinie", berichtet die junge Erzgebirgerin, die den Sieg mit ihren Kollegen lautstark bejubelt. Eingefangen wurden die Jugendlichen dabei auch von einigen TV-Kameras. "Wir müssen mehrfach im Fernsehen gewesen sein", berichtet Nele Uhlmann. Da sie und andere Teilnehmer des Jugendlagers schon Zeugen mehrerer deutscher Olympiasiege gewesen sind, werden sie von einigen Athleten sogar schon als "Glücksbringer" bezeichnet. Als solcher fungiert die Zschopauerin offenbar tatsächlich, denn als sie zum Rennrodeln ging, triumphierte mit Natalie Geisenberger wieder eine Starterin aus Deutschland.

Gespräche mit Promis

Beeindruckend ist aber auch das Drumherum bei den Olympischen Spielen. "Wir waren im Olympischen Dorf und im Deutschen Haus, wo wir Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig getroffen haben", erzählt Nele Uhlmann.

Für sie waren die Gespräche mit den prominenten Gästen sehr interessant, weil diese auch viel von den jungen Sportlern wissen wollten. Ebenso genießt die Zschopauerin die regelmäßigen Ausflüge mit südkoreanischen Jugendlichen. Dabei präsentiert sich die Hauptstadt Seoul mal ganz gemütlich im Teehaus, oder vor allem nachts als Weltmetropole: "Alles leuchtet und blinkt. Überall sind viele Menschen."