Die Kirchenglocken hängen wieder

Geläut Zu Pfingsten erklingt es erstmals in Lauterbach

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Erst am Wochenende ist das neue Geläut in Lauterbach begrüßt worden. Nun hängt es schon wieder an Ort und Stelle. Foto: Jan Görner

Lauterbach. Während des Gottesdienstes am Pfingstsonntag werden sie das erste Mal läuten, die beiden neuen Bronzeglocken des Lauterbacher Geläuts. Seit vergangener Woche hängen sie im Turm.

Christian Schulz, Thomas Scholz und Hartmut Müller haben die Tonnen schweren Kolosse an Ort und Stelle gebracht und entsprechend im Glockenstuhl befestigt. Zum Läuten gebracht werden sie mittels modernster Technik über den sogenannten Linearantrieb. Dieser kommt ganz ohne Riemen und Ketten aus, in dem der Motor ein magnetisches Wanderfeld erzeugt und so die Glocken in Schwingungen versetzt.

Die Glocken passten nicht durch die Fenster

Der Steinmetz- und Steinbildhauermeister Matthias Mehlhorn hat die sogenannten Maßwerksrippen wieder eingesetzt. So wird in der Architektur die filigrane Arbeit von Steinmetzen in Bezug auf Fenster, Balustraden und geöffneten Wänden bezeichnet. Die Fenster sind auf diese Weise gearbeitet.

Damit die Glocken sowohl beim Aus- als auch beim Einbau durch das Fenster passen, musste die senkrecht stehende Stütze ausgebaut werden. Auch ein Teil des Mauerwerks musste deswegen ausgebrochen werden. Davon ist mittlerweile nichts mehr zu sehen.

Der Gottesdienst am Pfingstsonntag beginnt um 9.30 Uhr. Pfarrer Bernhard Fuß wird sich in der Predigt dem neuen Geläut widmen.