Die Stollberger sind in Feierlaune

JubiläumStadt feiert eine Woche lang 675 Jahre Stadtrecht

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Oberbürgermeister Marcel Schmidt (li.) freut sich zusammen mit dem Organisationsteam auf die Festwoche (v.li.) Markus Schmidt Geschäftsführer der DGS, Ute Felber Quartiersmanagement Hufelandgebiet, Christian Ahner vom Bürgergarten-Team, Marktmeisterin Bärbel Raatz, Robin Halank Leiter Abteilung Kultur, Tourismus & Stadtmarketing und Vereinsberater Michael Pietzsch.  Foto: R. Wendland

Stollberg. Die Stollberger haben in den letzten Monaten eine Festwoche anlässlich des 675-jährigen Stadtrechts von Stollberg auf die Beine gestellt, die vollgepackt ist mit Aktionen, Thementagen und Veranstaltungen. Das Motto: Zu Gast bei Nachbarn & Freunden. Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt sagt: "Die 675 Jahre sind auf das Stadtrecht bezogen. Wir gehen davon aus, dass es die Siedlung viel länger, seit gut 1000 Jahren, gibt."

Mehr im Angebot als man wahrnehmen kann

Um die Zeit sei die Staleburgk in Hoheneck erstmalig erwähnt worden. Das Fest jetzt, so Schmidt, soll hauptsächlich eine Begegnung der Bürgerschaft untereinander werden: "Wir haben geschaut, das in der Festwoche auch Höfe und private Gärten öffnen, was gut funktioniert. Es sind eine Menge Events zusammengeschalten. Man wird es nicht schaffen innerhalb der Festwoche alle zu besuchen. Es soll auch so ein bisschen der Eindruck sein, dass mehr im Angebot ist, als man wahrnehmen kann."

Was Schmidt freut, ist, dass sich so viele Leute aus der Bevölkerung und Vereine einbringen, mitgestalten und einen eigenen Beitrag leisten. So wie das Ganze angelegt ist, sei es einmal eine ganz andere Art zu feiern, so Schmidt. Robin Halank Leiter Abteilung Kultur, Tourismus & Stadtmarketing, hält die Fäden in der Hand. Wie der 28-jährige erklärt, habe man das Fest, das über zehn Tage geht, sortiert: "Die ersten drei Tage sind in den Ortsteilen angesiedelt. Dann folgen vier Thementage über das gesamte Gebiet und am Ende ist im Kern das bekannte Altstadtfest, erweitert diesmal um dezentrale Orte zu gewissen Uhrzeiten. Ziel ist es, abends ab 17 Uhr, das Fest in der Stadt zu bündeln."

Die Festwoche hat drei Dimensionen: Zeit, Orte und Themen. In Hoheneck ist der Auftakt, weil dort das Stadtentstehen fußt, erklärt Halank. Und zwar ist das am 15. Juni 19 Uhr. In den letzten zwei Monaten habe das Ganze noch einmal eine ganz schöne Dynamik bekommen, weiß Halank: "Wir haben versucht, so viel wie möglich Raum zu öffnen. Es sind Orte mit eingebunden, wo man sonst keinen Zugang hat. Es sind Bauernhöfe geöffnet, die ihre Arbeit zeigen, eine Schmiede ist dabei, man kann Kirchen besichtigen und in Bergkeller reinschauen."

Der Hintergedanke: "Das Ganze ist so gedacht, dass Einwohner in ihrer Stadt dezentrale Orte kennenlernen und auch Gäste von außen die Stadt von einer anderen Seite erleben." Einen klassischen Festumzug wird es in Stollberg nicht geben.

Flyer für die Festwoche bereit

Für die Festwoche hat die Stadt Stollberg einen mehrseitigen Flyer im Taschenformat gestaltet, der sowohl das umfangreiche Programm, alle Aktionen als auch weitere Informationen und eine Übersichtskarte zum Stadtjubiläum enthält. Während des Festes wird es verschiedene Parkplatz-Standorte im Stadtgebiet und etwas außerhalb von Stollberg geben. Per Shuttle werden Besucher von dort aus direkt zum Ort des Geschehens gebracht. Ein Fahrplan, was den Shuttle-Verkehr angeht, ist zur Orientierung ebenfalls im Flyer mit abgedruckt.

Auch hat man die Fahrzeiten der Stadtlinie in der Zeit vom 18. bis 21. Juni sowie am 23. Juni erweitert. Fahrpläne sind im Internet unter: www.stollberg-feiert.de abrufbar. Dort finden Besucher auch Detailinformationen zum Stadtjubiläum. Der Flyer ist für einen kleinen Obolus unter anderem im Bürgerservice im Rathaus der Stadt Stollberg und im Kulturbahnhof erhältlich. Dort gibt es auch Dinge, wie Sondermünzen in Kupfer und Silber, eine Foto-Tasse mit historischer Ansicht oder den Band 1 derGeschichte der Stadt Stollberg zu erwerben.