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Sachsen

Die Tradition des Armbrustschießens

Überliefert Der erste Schuss gebührt dem König

Rübenau. 

Dem Schützenverein Rübenau gehören derzeit 44 Mitglieder an. Die Vereinsmitglieder widmen sich dem Schießen mit Kurz- und Langwaffen im Kleinkaliber. Daneben wird die Tradition des Armbrustschießens seit fast 40 Jahren gepflegt. Das damit verbundene Schützenfest ist das größte Volksfest im Ort und ein kultureller Höhepunkt, nicht nur für die Vereinsmitglieder.

Den Schützenverein Rübenau hat es laut Chronik bereits vor dem zweiten Weltkrieg, wenn damals auch teilweise mit anderen Waffen, gegeben. 1976 wurde er durch eine kleine Gruppe wieder gegründet. Das Schießen mit der Armbrust hat seit der Vereinsgründung Tradition. Interessant ist dabei, dass die Armbrüste von handwerklich begabten Einwohnern selbst hergestellt wurden. Auch die Wartung dieser Sportgeräte übernehmen die Schützen selbst.

Eine Tradition, die schon in der Schützenordnung der Rübenau von 1977 verankert ist, ist, dass der letzte Schützenkönig den ersten Schuss abgibt. Wer das letzte Stück Holz des Adlers von der Befestigung schießt wird neuer Schützenkönig. fug/pm



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