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Die wahre Geschichte des Heiligen Abends

Sonderausstellung Alles begann mit Adam und Eva und dem Sündenfall

Kurort Oberwiesenthal. 

Kurort Oberwiesenthal. Was bedeutet eigentlich der Heilige Abend? Woher kommt diese Tradition und wie hat sie begonnen. Was wir heutzutage kennen, ist schenken, schlemmen und ganz in Familie fröhlich sein. Wie es wirklich war, das präsentiert noch bis zum 10. März 2019 die Weihnachtsausstellung "Die Geschichte des Heiligen Abends" im Wiesenthaler K3 in Kurort Oberwiesenthal.

Der Wandel von Weihnachten

"Die Ausstellung zeigt, dass Weihnachten wie wir es heute kennen, mit Tannenbaum, Lichterglanz und Bescherung am Heiligen Abend, nicht so alt ist, wie wir glauben. Der Wandel, den dieses Fest durchlaufen hat, wird in der Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden, speziell mit den Forschungen von dessen Direktor Dr. Igor Jenzen beleuchtet", erklärt Museumsleiterin Eva Blaschke. Es ist spannend in der Schau zu erleben, was es früher mit Weihnachten auf sich hatte. Das Duplikat eines Schwibbogens gibt vorerst Rätsel auf. Denn noch vor 200 Jahren fand das Weihnachtsfest am Weihnachtstag, dem 25. Dezember statt. Der Tag zuvor war - und ist noch immer - Adam und Eva geweiht. Beide Tage waren jedoch theologisch aufeinander bezogen. So zeigt der Bogen von 1740 Adam und Eva im Paradies, deren Vertreibung sowie auch Bergleute. Der 24. Dezember ist also das heilige Gedenken für Adam und Eva. Noch mehr Exponate zeigen auf humorvolle Weise wohin die Sache mit der Sünde führt: Ehestand, Hausrat, Kinder und nochmals Kinder. Die Schau bietet außerdem Wissenswertes über erzgebirgische Handwerkskünste und Geschichten aus Oberwiesenthal.

Jeden Donnerstag um 16 Uhr lädt eine kombinierte Museums-und Krippenführung ein. Sie beginnt im Museum - anschließend geht es zur Besichtigung der Weihnachts-Krippe in die Martin-Luther-Kirche.

Infos unter 037348/1550-50.