Die Welt zu Gast in Annaberg-Buchholz

Aktion Studenten der TU Dresden erlebten einen Weihnachtstraum

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Die Studenten aus zig Ländern waren von Annaberg-Buchholz und den Traditionen im Erzgebirge während ihres Besuchs begeistert. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B./Dresden. Eine illustre Gesellschaft hatte sich am Sonntag im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Annaberg eingefunden. Im weihnachtlichen Ambiente ging es für 30 Studenten der Technischen Universität (TU) Dresden ans Wichteln. Klar, dass selbst der Weihnachtsmann mit vor Ort war und den jungen Leuten ein Wichtelgeschenk überreichte.

Dass so viele Studenten dabei waren, ist Tobias Schramm zu verdanken. Der 26-Jährige studiert an der TU Dresden Maschinenbau. Früher besuchte er das Annaberger Landkreisgymnasium. Danach führte ihn sein Studium für längere Zeit nach Spanien, China und Mexiko. Daher auch sein Faible für die AEGEE (Association des Etats Généraux des Etudiants de l'Europe), eine der größten interdisziplinären europäischen Studierendenorganisation mit über 13.000 Mitgliedern in 203 Universitätsstädten in 42 europäischen Ländern. Ziel von AEGEE ist es, die Verständigung unter der Jugend Europas sowie den europäischen Integrationsprozess zu fördern.

Studentinnen und Studenten aus aller Welt kamen nach Annaberg-Buchholz

In diesem Rahmen kam Tobias Schramm auf die Idee, seine Mitkommilitonen unter dem Motto "Weihnachten im Erzgebirge" nach Annaberg einzuladen. Kaum hatte Tobias die Einladung ins Internet gestellt, meldeten sich immer mehr dazu an. Die Ländervielfalt war groß. Und so sangen dann auch junge Leute aus Spanien, Chile, Mexiko, Kolumbien, Lateinamerika, Russland, der Slowakei und Deutschland beim Wichteln Weihnachtslieder in ihren Sprachen.

"Die Exkursion kam bei allen Teilnehmern super an", freute sich der Organisator und erklärte weiter: "Wir waren im Gößner, in der Manufaktur, in den beiden Kirchen und auf dem Weihnachtsmarkt. Einige waren dann sehr aufgeregt über den Schnee. Manche haben noch niemals Schnee gesehen." Für die angehenden Mediziner, Maschinenbauer und Co. war der Ausflug auf alle Fälle etwas Besonderes.