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Die Zukunft liegt im Erzgebirge

Messe Infos rund um Ausbildungen

Die Silberlandhalle in Annaberg- Buchholz stand vergangen Samstag ganz im Zeichen der Zukunft. Genauer gesagt der Zukunft des derzeit schulpflichtigen Nachwuchses der Region, der bei der Ausbildungsmesse Gelegenheit hatte, sich über Berufe und die Unternehmen des Erzgebirges dahinter einen Überblick zu verschaffen. 104 Firmen, vom filigranen Drechsel- und Schnitz-Handwerk bis zum Maschinenbau oder Dienstleistungsbetriebe gaben Einblicke in ihr Ausbildungsplatz-Angebot. Knut Vetter schaute sich mit seinen Zwillingen Luise und Konrad alles genau an. "Der große Umfang sowohl von Produktion als auch Ausbildungsberufen im Erzgebirge sind interessant. Vollmann beispielsweise sitzt in Scheibenberg mit einem großen Betrieb und da liegt es nahe, wenn man dort seine Ausbildung und später seinen Beruf ausüben kann. Ich würde mir jedoch wünschen, dass man direkt in den Betrieben schauen könnte. Da sieht man dann hautnah, was macht der", sagte der Vater aus Scheibenberg. Während seine 13-jährige Tochter Luise schon jetzt sicher ist, dass sie Kosmetikerin werden will, ist ihr Zwillingsbruder Konrad derzeit noch etwas unsicher bei der Berufswahl. "Ein Metallberuf wäre nicht schlecht", grenzt der Schüler ein. Max Schmelzer informierte den Schüler über seinen Lehrberuf Werkzeugmechaniker. Der Scheibenberger ist derzeit im 4. Lehrjahr bei der Vollmann Group mit Hauptsitz in Westdeutschland. In dem Unternehmen werden überwiegend Teile für die Autoindustrie hergestellt. "Im Erzgebirge ist die Metallindustrie sehr verbreitet. Seit 20 Jahren bildet die Firma technischen wie kaufmännischen Bereich Lehrlinge aus", so Schmelzer.



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