Diese Region im Erzgebirge wird am Wochenende zum Lauf-Mekka

Binnen 24 Stunden stehen in Marienberg und Zschopau gleich zwei große Veranstaltungen auf dem Programm

Wolkenstein

Freunde des Laufsports kommen am Wochenende im mittleren Erzgebirge definitiv auf ihre Kosten. Wer will, kann sich gleich zweimal auf eine beeindruckende Strecke begeben, denn der Terminkalender macht dies möglich.

Am Samstag, den 6. Juni, steht zunächst der 5. Marienberger Stadtlauf auf dem Programm, der nicht nur die Siegerehrungen des Westsachsen-Laufcups 2025 zu bieten hat, sondern auch die Premiere eines neuen integrierten Wettbewerbs. Tags darauf folgt der 27. Burgen- und Landschaftslauf, der von den Burgen in Wolkenstein und Scharfenstein aus nach Zschopau aufs Schloss Wildeck führt.

Runde führt durch historisches Stadtzentrum

Neu ist bei der Marienberger Veranstaltung der 1. Welterbe-Firmenstaffellauf um die Silbertrophäe des Oberbürgermeisters. „Das Meldebüro am Start- und Zielbereich nahe des Rathauses wird ab 13 Uhr geöffnet sein“, erklärt Mitorganisator Sten Reichel vom TSV 1872 Pobershau.

Ab 14.30 Uhr werden die Starts erfolgen, wobei zunächst die Nordic Walker und der Nachwuchs auf die Strecke geschickt werden. 16 Uhr beginnt der eigentliche Stadtlauf, bei dem die 1000 Meter lange Runde durchs historische Stadtzentrum binnen einer Stunde möglichst oft zu bewältigen ist.

Zeit spielt beim Burgenlauf keine Rolle

Nicht gemessen wird die Zeit am Sonntag beim Burgen- und Landschaftslauf, der eher ein Naturerlebnis als einen Wettkampf darstellt. „Wir bleiben unseren Prinzipien treu“, sagt Jens Wagner vom TSV Zschopau, der mit seinem Team am altbewährten Konzept festhält.

Die Teilnehmer, die sich ab 8 Uhr auf Schloss Wildeck anmelden können, werden ab 9 Uhr mit Bussen zu den Startpunkten in Wolkenstein und Scharfenstein gefahren. Von dort aus sind 18 beziehungsweise 7 Kilometer zu bewältigen. Das Ziel befindet sich auf dem Dicken Heinrich in Zschopau, an dessen Fuße um 12 Uhr der Bambini- und Kinderlauf rund ums Rathaus beginnt.

„Dieses relativ neue Angebot wird immer besser angenommen“, sagt Wagner in der Hoffnung auf noch mehr junge Teilnehmer.

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