Diese ungewöhnlichen Bilder geben Anstöße

Kunst Neue Ausstellung mit Werken von Jörg Seifert eröffnet

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Auch Annett Preißler und Matthias Enderlein sind von den Bildern fasziniert. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B. "Noch bis vor wenigen Tagen war dieser Raum mit weihnachtlichem Dekor geschmückt, doch nun ist es an der Zeit, den Blick nach vorn zu richten, auf ein Jahr voller Kunst und Kultur in Offenheit und Vielfalt, die wir allen interessierten Besuchern bieten wollen", so die Worte von Annabergs Kulturmanagerin Dr. Gabriele Lorenz zur Eröffnung einer ungewöhnlichen Ausstellung.

Und genau das, nämlich Kunst in Offenheit und Vielfalt wird noch bis zum 2. April unter dem Titel "Die Fehde geht weiter" im Erzhammer gezeigt. Zu sehen sind Werke des Annabergers Jörg Seifert. Der Künstler hat schon viel für die Kunst in seiner Heimatstadt und darüber hinaus getan. Und, er hat einen Kartoffelkeller zum Kunstkeller verwandelt. Nun verwandelt der ungewöhnliche Querdenker auch den Erzhammer.

Jörg Seiferts Kunstwerke sind einzigartig

"In seiner Kunst verweigert er sich dem Gefälligen, entzieht sich mit fast diebischer Freude und feinem Humor der leichten Deutung, der Einordnung in Schubladen und Schemata", betonte Gabriele Lorenz und sagte weiter: "Ungeheuer produktiv, malt, schreibt, editiert, organisiert er. Und er setzt sich ein für die zeitgenössische Kunst, dafür, dass sie einen Platz hat in dieser Stadt, nachhaltig und sichtbar."

Die ausgestellten Bilder sind so wie Jörg Seifert selbst: außergewöhnlich. Sie schreien die Frage nach dem was ist förmlich heraus und lassen raten, was wohl der Künstler damit sagen will.

Die Zuschauer sollen über das Gezeigte nachdenken

Jörg Seifert selbst sagt: "Gelingen verstehe ich nicht als Realisierung eines Endproduktes, sondern vermute es darin, offen zu bleiben für Verwandlungen. Als Statement also, für einen nie abgeschlossenen Prozess, als ein lebendig sein, ein tatsächliches leben vor dem Tod. Die Ausstellung soll in diesem Sinne den Besuchern Anstöße zu eigenen Überlegungen geben - in Reibung mit dem Gezeigten."