Dimitrij Nazarov - der Schreck vom Elfmeterpunkt

Torschützenkrone Nationalspieler Aserbaidschans liefert sich Duell mit Pascal Köpke

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Dimitrij Nazarov ist vom Elfmeterpunkt ein Erfolgsgarant. Foto: Wagner

Vom Elfmeterpunkt macht Dimitrij Nazarov so schnell niemand etwas vor. Siebenmal legte er sich den Ball zurecht und siebenmal verwandelte er einen Strafstoß sicher.

Mit jedem Tor so scheint es, wird Nazarovs Brust breiter, das Selbstvertrauen größer. Zwischen ihm (9 Saisontreffer) und Pascal Köpke (10) scheint sogar ein kleiner Konkurrenzkampf ausgebrochen. Nazarov lächelt: "Davon kann ja die ganze Mannschaft profitieren.

Witze in der Kabine

Er war meilenweit von mir entfernt. Ich komm langsam." In der Kabine werde über diese Konstellation schon der ein oder andere Witz gemacht. Entscheidend aber sei, dass die Veilchen Tore schießen. "Wenn Pascal trifft, freue ich mich, als ob ich selbst ein Tor schieße. Jedes Tor ist enorm wichtig für uns", sagt der aserbaidschanische Nationalspieler: "Hauptsache wir bleiben drin."

Neuer Trainer sorgt für Zusammenhalt

Über den neuen Trainer sagt "Dima": "Mit persönlich gefällt, dass er auf die Spieler zugeht." Tedesco erkläre seine Entscheidungen und sorge so für Zusammenhalt. Außerdem sei der Coach sehr kritisch: "Er sagt auch, was ihm nicht gefällt." Denn Ansätze zur Kritik gäbe es in jedem Spiel und dies sei auch wichtig, um sich stetig weiterzuentwickeln.

Stolz ist Nazarov auf die neue Heimstärke seines Teams. Die Fans sind mit ihrer lautstarken Unterstützung das Zünglein an der Waage. "Mir kommt es vor als ob es 30.000 oder 40.000 sind."