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Diskussion um Schneeberger Beleuchtung neu entfacht

Tradition Bis wann bleiben die weihnachtlichen Lichter bestehen?

Schneeberg. 

Schneeberg. Der Baum und die Lichterketten sind an und auch das Rathaus sowie das Verwaltungsgebäude in der Schulgasse sind bis auf weiteres weihnachtlich beleuchtet. Für Schneeberg, wo normalerweise traditionell am 6. Januar zu Hochneujahr die Beleuchtung abgeschaltet wird, etwas Neues. Ob das auch künftig so bleibt? Bürgermeister Ingo Seifert sagt, man brauche eine generelle Entscheidung, wie lange in den kommenden Jahren die öffentliche weihnachtliche Illumination leuchten soll. Um diese Frage zu klären, will Seifert den Stadtrat, der Ende des Monats zusammenkommt, mit einbeziehen.

Die Diskussion um die Lichter hat Schneebergs Ehrenbürger und Heimatforscher Lothar Wetzel neu entfacht, indem er Ingo Seifert angefragt hat, ob nicht die Lichter in der Stadt länger leuchten könnten. Der heute 95-Jährige erinnert sich genau: "Wir waren vor Jahren einmal nach Hochneujahr in Sehma. Dort war zu meinem Erstaunen die Weihnachtsbeleuchtung noch an. Die Lichter und der Schnee, das fand ich einfach wunderbar. Wir haben dennoch die Tradition mit Hochneujahr weitergelebt in Schneeberg. Doch irgendwann kam meine Enkelin Angelika Seidel zu mir und sagte, es wäre doch schön, wenn man die Lichter, nachdem sich der ganze Weihnachtstrubel gelegt hat, einfach brennen lässt bis Lichtmeß. Das war die Initialzündung." Worüber sich Lothar Wetzel freut ist, dass in diesem Jahr auch das Kreuz der St. Wolfgang-Kirche weiter leuchtet.