Diskussionen um WM-Titel

MotoGP Meinungen über waghalsiges Manöver gehen auch am Sachsenring auseinander

Die Lager sind gespalten. Auch hier am Sachsenring gehen die Diskussionen um den spektakulären Zwischenfall beim Rennen der Klasse MotoGP zum Grand Prix in Malaysia weiter, denn auch am Traditionskurs in Hohenstein-Ernstthal gibt es "Für und Wider".

Zum Fakt: Valentino Rossi hat Marc Marquez im Rennen nach 38 spektakulären und waghalsigen Manövern des Spaniers einen Schlag versetzt, sodass der Honda-Pilot ins Gras rutschte. Die Meinungen gehen hierzulande von "richtiger und guter Bestrafung Rossis", wie diese vom Oberlungwitzer Gerd Bräutigam geäußert wurde, bis hin zur Forderung: "Dann muss man auch Marquez bestrafen, denn dieser hatte keinerlei Grund, Rossi so anzugehen. Zumal der Spanier vorher ohne Probleme seinen Landsmann Lorenzo vorbeigelassen hat." Das meinte Larissa Windisch aus Limbach-Oberfrohna zum Sachverhalt. Tatsache ist nun einmal, Rossi muss zum letzten Rennen vom letzten Platz aus starten. Der WM Führende gibt allerdings nicht auf. Obwohl der Italiener in Valencia nur noch sieben Punkte Vorsprung auf Jorge Lorenzo hat, sieht er eine Chance auf den Titel. Sollte Lorenzo im Rennen nicht punkten, oder Rossi genug Plätze aufholen, ist der Italiener wieder Champion. Bei einem Sieg von Lorenzo müsste Rossi Zweiter werden. Wird Lorenzo Dritter, reicht Rossi Platz sechs zum Titelgewinn. Via Twitter bedankte sich Rossi bei seinen Fans: "Ich danke euch allen für die großartige Unterstützung.", meldet das Internet-Portal "speedweek.com".