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Dittmannsdorf: Junger Sachsenmeister hat noch viel vor

Kanu Luan Große freut sich über Hilfe

Dittmannsdorf. 

Dittmannsdorf. Wie alle anderen Sportler ist auch Luan Große in seinen Trainingsmöglichkeiten derzeit arg eingeschränkt. Als Kanu-Experte sind der Herbst und der Winter ohnehin nicht seine Lieblingsjahreszeit. Aber normalerweise hält sich der achtjährige Dittmannsdorfer zusammen mit seinen Vereinskollegen vom KSV 1928 Flöha fit. "Wir trainieren in der Halle, gehen schwimmen oder laufen. Wenn Schnee liegt, ist auch Skifahren angesagt", erzählt der Nachwuchsathlet, der aktuell aber auf sich allein gestellt ist. Aber nur fast, denn sein Vater Sven Große widmet sich auch dem Kanusport. Er war es auch, der beim Junior vor zwei Jahren die Leidenschaft fürs Paddeln im Wasser weckte - und dabei ein großes Talent entdeckte.

Über 1000 Meter konnte sich der junge Dittmannsdorfer sogar den sächsischen Meistertitel im K1 sichern. "Das war sein bislang größter Erfolg", sagt Christian Rößler über den Wettkampf in Leipzig. Der Flöhaer ist Trainer und zugleich Vorsitzender des Kanusportvereins, der insgesamt 90 Mitglieder zählt, darunter 50 aktive Athleten. Anders als die Zschopauer Kanusportler, die sich auf den Kanuslalom widmen, konzentrieren sich die Flöhaer auf die Distanzrennen. "Zehn bis zwölf Regatten stehen pro Jahr an", erklärt Christian Rößler. Schon allein der Transport der Boote erfordert einen enormen Aufwand. Dementsprechend froh ist der Verein über die Unterstützung von Jörg Treinen. Der Ratio-Mobil-Geschäftsführer aus Gornau bewies seine sportliche Ader, indem er den Flöhaern einen neuen Transporter zur Verfügung stellte. Dieser soll auch Luan Große künftig zu möglichst vielen Erfolgen führen. aba



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