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Doch planmäßig fertig? Sozialstationsneubau wieder im Zeitplan

Baumaßnahme Richtfest für neue Sozialstation der Johanniter in Zwönitz

Zwönitz. 

Zwönitz. Die Johanniter-Unfall-Hilfe baut in Zwönitz an der Gustav-Adolf-Zeidler-Straße, direkt neben dem Mehrgenerationenhaus, eine neue Sozialstation. Gestern ist dort Richtfest gefeiert worden und Erik Schreier, Mitglied des Kreisvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, hat den letzten Nagel im Dachstuhl des Neubaus eingeschlagen. Das Bauprojekt umfasst eine Gesamtinvestition in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.

Aktuelle Fläche stößt an ihre Grenzen

Was Erik Schreier besonders freut: "Wir liegen wieder im Plan. Die vier Wochen Bauverzug, die wir zwischenzeitlich hatten, sind wieder aufgeholt worden." Aktuell geht man davon aus, dass bis zum Sommer kommenden Jahres alles soweit fertig ist. Sowohl das dreigeschossige Gebäude als auch die Außenanlagen. Ziel sei es, so Schreier, dass man im Juli dann einziehen und das Gebäude nutzen kann. Derzeit ist die Sozialstation mit ambulanter Pflege im Mehrgenerationenhaus der Johanniter gleich nebenan untergebracht. Dort stößt man jedoch an Grenzen, was den Platz angeht, deshalb der Neubau.

Neues Angebot soll Lücke schließen

In der neuen Sozialstation werden 21 Mitarbeiter tätig sein, sagt Erik Schreier. In der Sozialstation werden Räumlichkeiten für die ambulante Pflege geschaffen. In der dritten Etage des neuen Gebäudes wird die Kindertrauergruppe der Johanniter-Unfallhilfe ein Domizil finden. Drei Räume werden dafür zur Verfügung gestellt. Bei diesem Projekt werden sieben Ehrenamtler tätig sein. "Wir wollen damit eine Lücke schließen und Kinder betreut wissen, die nahestehende Angehörige verloren haben", erklärt Schreier.

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