Dotchev: Ein bisschen mehr Frieden

Fussball FC Erzgebirge Aue fliegt ins Trainingslager nach Spanien

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Im Sommer hat sich der FC Erzgebirge Aue in Sachsen vorbereitet. Das Wintersemester geht in Spanien über die Bühne. Foto: Waner

Aue. Die 2. Fußball-Bundesliga ist gnadenlos - das haben die Profis des FC Erzgebirge Aue in diesem Jahr knallhart gelernt. Die Veilchen überwintern auf dem vorletzten Tabellenplatz und gehen mit nur 13 Punkten in die Rückrunde. Daher muss die Vorbereitung gut laufen, müssen sich die Schützlinge von Cheftrainer Pavel Dotchev optimal auf die Spiele bis zur Sommerpause vorbereiten. Dabei überlassen die Verantwortlichen nichts dem Zufall. Daher wird der offizielle Trainingsauftakt auch bereits am 2. Januar vollzogen.

Laut Winterfahrplan ruft der gebürtige Bulgare seine Jungs 14 Uhr zum ersten Training nach dem Jahreswechsel. Am 4. Januar geht es dann für die Mannschaft nach Spanien. In einem schicken Nobelhotel in Torre-Pacheco werden die Veilchen bis zum 13. Januar wohnen und sich bei idealen Bedingungen auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten.

Auch Pavel Dotchev hat für das neue Kalender einige Wünsche gen Himmel geschickt: "Als allererstes wünsche ich mir Gesundheit - das ist das allerwichtigste für mich und meine ganze Familie", so der 51-Jährige. Ein zweiter Wunsch sei, mit Erzgebirge Aue in der 2. Bunesliga zu bleiben: "Das ist für uns alle sehr, sehr wichtig. Ich spüre auch dieses Vertrauen im Umfeld und vom Präsidium, von den Fans und von meinen Spieler. Das will ich nicht enttäuschen." Dotchev aber denkt noch ein bisschen weiter: Auch die aktuellen Ereignisse, wie der Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, gehen nicht spurlos an ihm vorüber. "Wenn ich jeden Tag in den Nachrichten sehe, was hier in Deutschland und auch weltweit passiert, ist das sehr beunruhigend", so der Trainer: "Das macht mir natürlich auch Sorgen." Daher wünscht er sich für alle im kommenden Jahr ein bisschen mehr Frieden?